Individualität und Wandelbarkeit: Das sind die Stichworte, mit denen man die Frisuren-Trends im Sommer 2015 am besten beschreiben kann. Zu ausgefallen sollte es aber trotzdem nicht sein.
Es steht ein farbenfroher Sommer bevor. Das gilt für die Mode als auch für die Frisuren. Mit zarten Rot-, Blau- oder Grüntönen lassen sich vor allem bei hellhaarigen Dame n besondere Akzente setzen. Allerdings kommt es hier auch die Dosierung an, wie Trendexperte Ansgar Bannert vom Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks betont: "Es soll nicht bunt und dadurch billig wirken, sondern etwas Feines haben."
Struktur, Volumen, Individualität
Bei den Männern sind Schnitte mit kurzen Seiten und längerem Haupthaar in Mode. Das Haar kann dabei zu Tollen aufgetürmt werden, stachelig abstehen oder natürlich gewellt sein. Die Individualität steht dabei stets im Vordergrund, denn die eine Trendfrisur gibt es nicht mehr, sagt Bannert: " Heute geht es mehr um das Individuum, das Herausstechen aus der Masse."
Struktur und Volumen sind hoch im Kurs. Durch unterschiedliche Längen lassen sich die Trend-Frisuren immer wieder wandeln und anders tragen. Manche Stile werden nach Ansicht der Experten zum Herbst wieder verschwinden. Bei den Männerfrisuren werde es aber eine längerfristige Entwicklung geben: Entweder sie werden nach und nach zu immer aufwendigeren Tollen frisiert oder extrem kurz geschnitten. dpa