Bei der Weltpremiere des neuen VW T6 hat Volkswagen immer wieder auf die lange Tradition der T-Baureihe hingewiesen. Ein Oldtimer von Markus Adam spielte dabei eine Hauptrolle.
Schon bei der Wahl von Am sterdam als Ort der Präsentation hat sich VW von den Ursprüngen des Bulli leiten lassen. Schließlich war es ein holländischer Auto-Importeur namens Ben Pon, der mit seiner Skizze den Anstoß gab für den Bau des er sten VW Transporters.
Mit dem Sondermodell "Generation Six" will VW zur Markteinführung des neuen Bulli an die lange Tradition des Fahrzeugs erinnern. Die auffällige Zweifarb-Lackierung zierte schon den legendären Samba-Bus aus der er sten Generation.
Ein Exemplar aus dem Baujahr 1966 zog die Blicke zur Premiere minde stens genauso auf sich wie der neue Multivan mit kirschrotem Unter- und weißem Oberteil.
Bulli als Werbeträger für die Firma
Der Oldtimer gehört Markus Adam aus Hanau, der den Samba vor fünf Jahren aus zweiter Hand gekauft hat, aber auch viel über den Erstbesitzer weiß. "Der Bus gehörte einem Italiener aus Aschaffenburg. Weil er einmal pro Jahr in seine Heimat fuhr, wo damals viele Autos geklaut wurden, hat er unter einer Zierlei ste seinen Namen eingraviert", sagt Markus Adam.
Der ehemalige Fußbodenleger betreibt heute einen Verleih für Arbeitsbühnen. Auffällig ster Werbeträger für das Unternehmen ist ebenfalls ein Bulli der er sten Generation, ausgerü stet mit einer hydraulischen Hebebühne vom Typ V60 der Firma Ruthmann.
Der sogenannte Ruthmann-Steiger wurde von 1960 an rund drei Jahre lang von Volkswagen als Vorführwagen eingesetzt und war unter anderem auf der Internationalen Automobil-Aus stellung in Frankfurt/Main zu sehen. ste