Mit Spider bezeichnen die Italiener einen offenen Sportwagen. Ein besonders beliebtes Exemplar ist ab sofort auch nördlich der Alpen zu haben. Die offene Variante des Alfa Romeo 4C Coupé feiert ihre Premiere bei den deutschen Händlern. Einstiegspreis: 72.000 Euro.

Der Fahrer des Alfa Romeo 4C Spider darf sich ein bisschen wie ein Formel-1-Pilot fühlen. Denn wie in der bekannten Rennserie sitzt der Alfa-Spider-Fahrer in einem Monocoque aus Karbon. Am unten abgeflachten Lenkrad befinden sich Schaltwippen, mit denen Gangwechsel in 130 Millisekunden möglich werden.
Die Ingenieure haben vor allem auf das Gewicht geachtet. Das Spider-Monocoque wiegt nur 107 Kilo. Windschutz- und Seitenscheiben sind etwa 15 Prozent leichter als beim Coupé, weil 10 Prozent dünneres Glas verwendet wird. Dank modern ster Leichtbau-Technologie bringt das komplette Auto laut Her steller keine Tonne auf die Waage.
100 Sachen in 4,5 Sekunden
So kann der Vollaluminiummotor mit Benzin-Direkteinspritzung bei einem Hubraum von 1.750 Kubikzentimeter und einer Leistung von 240 PS das Leichtgewicht in nur 4,5 Sekunden aus dem Stand heraus auf 100 Sachen beschleunigen.
Bevor sich das Rennfahrerfeeling an frischer Luft ein stellen kann, müssen sich Interessenten aber in Geduld üben. Denn bei den Lieferzeiten sind die Italiener nicht so schnell wie ihre Autos. Wer im Sommer 2016 im neuen Alfa Romeo 4C Spider durch Serpentinen düsen möchte, muss sich jetzt mit der Be stellung beeilen. ste