Über das Mittelmeer nach Marokko Rallye Aïcha des Gazelles in Nizza gestartet

Bevor die heiße Phase der Wüstenrallye Aïcha des Gazelles in Marokko beginnt, sind die Frauenteams erst einmal in See gestochen. Zuvor haben sie am 21. März in Nizza aber einen furiosen Auftakt erlebt.

Die ersten Meter auf dem Weg zum Hafen von Sete, von wo aus das Schiff für die Überfahrt über das Mittelmeer startete. - © Foto: Daimler

Viola Hermann und Vanessa Wagner, die in diesem Jahr für das Handwerk in einem Mercedes-Benz Vito an den Start gehen, hatten da aber schon einige anstrengende Tage hinter sich. Nachdem Entwicklungs-Chef Jörg Zürn die vier Daimler-Teams vor dem Museum in Stuttgart verabschiedet hatte, lagen 1.250 Kilometer vor den Frauen und der Begleitmannschaft, ehe der Tross nach 15,5 stündiger Fahrt in Nizza ankam.

Dort stand am 20. März zunächst die technische Abnahme der Fahrzeuge durch den Veranstalter auf dem Programm, ehe am näch sten Tag am Strand der südfranzösischen Kü stenstadt die große Auftaktparty ihren Lauf nehmen konnte. An den Fahrzeugen mit dem Stern auf der Kühlerhaube gab es allerdings nichts auszusetzen. Auch die Ausrüstung über Sandblech bis hin zur letzten Schaufel war komplett.

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    Das slowaksiche Model Adriana Karembeu, bekannt geworden als "Miss Wonderbra", geht bei der Rallye in einem Toyota an den Start.
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    Freuen sich auf ein großes Abenteuer: Vanessa Wagner (links) und Viola Hermann vor dem Start in Nizza.
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    Dichtes Gedränge vor der offiziellen Eröffnung der Rallye Aicha des Gazelles 2015 in Nizza.
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    Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi und Rallye-Erfinderin Dominique Serra (Mitte) haben in der südfranzösischen Küstenstadt den Startschuss für die Rallye 2015 gegeben.
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    Großer Bahnhof am Strand von Nizza: Die Rallye-Fahrzeuge in Reih und Glied.
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    Gleich mit vier Fahrzeugen geht Mercedes-Benz an den Start, zwei Vitos und zwei Sprinter.
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    Zumba zur Einstimmung auf die Wüstenrallye.
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    Gedenken an die französische Schwimm-Olympiasiegerin Camille Muffat, die am 9. März bei der Kollision zweier Hubschrauber in Argentinien ums Leben kam.
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    Die Rallye-Fahrzeuge vor dem Stadion von Nizza, wo die technische Abnahme stattfand.
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    Die Kontrolleure des Veranstalters prüfen, ob der Vito des Handwerksteams auch regelkonform ist.
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    Aufstellung zur technischen Abnahme in den Katakomben des Stadions von Nizza, einen Tag vor dem offiziellen Start.
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    In den Wochen vor der Rallye verbrachten Daimler-Mitarbeiter viele Stunden Arbeit damit, den Vito für das Rennen flott zu machen.
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    Blick ins Cockpit während des Umbaus des Vitos zum Rallye-Fahrzeug.

Schaulaufen an der Promenade von Nizza

Goldschmiedemei sterin Viola Hermann und Installateurmei sterin Vanessa Wagner hatten bis 16 Uhr keine ruhige Minute, mus sten sie während der technischen Abnahme doch langen Laufzettel abarbeiten – vom Arztbesuch über ein persönliches Gespräch und zum Schlussbriefing.

Bevor am näch sten Tag Nizzas Bürgermei ster Christian Estrosi zusammen mit Chef-Organisatorin Dominique Serra, die vor 25 Jahren die Rallye ins Leben rief, endlich das Startsignal gaben, mus sten sich die Fahrerinnen aber noch lange gedulden. Über mehrere Stunden zieht sich das „Schaulaufen“ an der Promenade von Nizza in die Länge. Die zwei Vitos und Sprinter von Mercedes-Benz sind die Exoten unter den Rallyefahrzeugen, die sich am Strand präsentieren. Sie werden die einzigen Transporter sein, die die Rallye in Angriff nehmen, und fallen allein schon durch ihre Größe auf.

Gegen 15 Uhr geht’s dann endlich über die Startlinie. 350 Kilometer sind es bis zur Hafenstadt Sete, wo gegen 22 Uhr ein Schiff den Rallye-Tross über das Mittelmeer Richtung Marokko bringt. ste