Von Crowdfunding bis zu Best-Ager-Gründern: DIE INITIALE schafft ein optimales Netzwerk für die Gründerszene und definiert die Trends für 2015.
Aktuelle Themen der Gründerszene von Eigenfinanzierung bis Risikokapital bewegen in diesem Jahr die Messe DIE INITIALE. Die Gründerplattform findet am 21. und 22. November 2014 in den Westfalenhallen Dortmund statt und bietet neben Informationsflächen und individuellen Beratungsgesprächen die Möglichkeit, sich beim vielseitigen Forenprogramm über die Trends der Gründerszene zu informieren.
Die Topthemen sind:...
...die zunehmende Nutzung von Crowdfunding und Venture Capital, ...die ansteigenden Zahlen von Gründern aus dem Ausland, ...die Unternehmensgründung im mittleren Alter und die Unternehmensnachfolge.
Venture Capital – Unterstützung durch Eigenkapital-Finanzierung
Die Geschäftsidee ist da, der Businessplan steht – doch wie sieht es mit der Finanzierung aus? Venture Capital (Risikokapital) eröffnet Start-ups Möglichkeiten, eine brillante Geschäftsidee trotz geringem Eigenkapital zu verwirklichen. DIE INITIALE will zeigen, wie es geht.
Crowdfunding – Die Masse macht‘s
Als neue Finanzierungsform über das Internet wurde Crowdfunding zu Beginn vor allem für Start-ups, witzige Ideen und Projekte mit „Sozialtouch“ verwendet. Mittlerweile ist die moderne Finanzierungsform erwachsen geworden. Deshalb wird nun auch zwischen Crowdfunding und -investing unterschieden. Die Web-Plattform DUB.de bietet Investoren die Möglichkeit, sich via Crowdinvesting an unternehmerischen Startups zu beteiligen.
Im Forenprogramm der Messe DIE INITIALE wird Nicolas Rädecke, Geschäftsführer der Deutschen Unternehmerbörse DUB.de, mehr zu diesem Trendthema im Vortrag „Wer schwärmt nicht vom Crowdinvesting?“ erzählen.
Wachsende Tendenz: Gründungen von Migranten
Laut KfW-Gründungsmonitor 2013 sind 21 Prozent der 868.000 Gründer Unternehmer mit Migrationshintergrund. Bei einem Bevölkerungsanteil von 18 Prozent trägt die Bevölkerungsgruppe damit zu einem außerordentlichen Teil des Gründungsgeschehens bei, so die KfW. KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner legt außerdem den positiven Einfluss der EU-Zuwanderung dar: „2013 stammte die Hälfte der Migranten, die sich selbstständig machten, aus Ländern der EU-28. Angesichts der vermehrten Zuwanderung aus diesen Ländern gehe ich davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzen wird."
Die KfW Bankengruppe ist auf der Messe DIE INITIALE durch Markus Merzbach vertreten, der an beiden Messetagen über die Gründungsförderung der KfW berichten wird.
Unternehmensgründung der „Best Ager“
Ein steigender Trend ist auch die Unternehmensgründung im mittleren Alter. Die Europäische Kommission und die OECD haben die Wichtigkeit dieser demografischen Entwicklung erkannt und fördern die das Unternehmertum innerhalb dieser Altersgruppe. Denn für eine Unternehmensgründung im mittleren Alter sprechen viele Gründe, dies zeigt sich in den Berichten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
Zum einen haben „Best Ager“ ihre Stärken und Schwächen sowie die Tücken des Berufsalltags bereits kennengelernt. Zum anderen fällt es ihnen oft leichter, das Startkapital für das eigene Unternehmen aufzubringen. Weitere Vorteile sind beispielsweise fachliches Know-how, Branchenkenntnisse, soziale und kommunikative Fähigkeiten sowie der Kontakt zu beruflichen
Netzwerken.
Alternative: Unternehmensnachfolge
Die Unternehmensnachfolge spielt eine große Rolle für erfahrenere, angehende Gründer: Der Spezialist für Unternehmensnachfolge Ingo Claus spricht über Vorteile und Vorsorge für all diejenigen, die sich überlegen, statt einer Neugründung eine Unternehmensnachfolge anzutreten. Auch diejenigen, die selbst auf der Suche nach Nachfolgern sind, können sich bei ihm informieren.
Wie das IFM in Bonn ermittelte, müssen bis zum Jahr 2018 gut 136.000 Familienunternehmen mit zirka zwei Millionen Arbeitsplätzen einen neuen Chef finden.
Weniger als 40 Prozent aller zur Nachfolge anstehenden Unternehmen realisieren den Generationenwechsel innerhalb der Familie oder des Unternehmens. Er weist auch darauf hin, dass eine frühe Vorbereitung der Nachfolge sehr wichtig ist, da ein solcher Prozess zwischen zwei und fünf Jahren dauern kann. dhz

