SHK-Handwerk geht neue Wege Mehr Auszubildende im Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk

Die Zahl der Auszubildenden im Sanitär-, Heizungs- und Klima-Handwerk ist 2013 leicht gestiegen. Trotzdem herrscht im Handwerk weiter Lehrlingsmangel. Die SHK–Branche geht deshalb jetzt unkonventionelle Wege.

Das Berufsbild des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik hat 2013 mehr Auszubildende gewonnen. - © Foto: Alexander Raths/Fotolia

Das Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk verzeichnet mit einem Plus von knapp 3,2 Prozent einen leicht positiven Trend bei den abgeschlossenen Ausbildungsneuverträgen 2013 im Vergleich zu 2012.

Verantwortlich dafür sei nach Angaben des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) das Berufsbild des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, für das sich 2013 mehr als 10.500 Auszubildende entschieden hatten.

Vor allem Studienabbrecher angesprochen

„Wir sind bei der Auswahl der Interessenten unkonventionelle Wege gegangen und haben unter anderem auch erfolgreich Studienabbrecher angesprochen", sagte Elmar Esser, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. "Des Weiteren unterstützt unsere Nachwuchswerbung die vielfältigen Aktivitäten der Landesverbände, der Innungen und der Betriebe vor Ort. So konnten wir qualifizierte Auszubildende erreichen und ihnen die Komplexität und Attraktivität der SHK-Berufsbilder näherbringen,“ sagte Esser.

Ausbildungssituation insgesamt im Handwerk schlecht

Die Ausbildungssituation im Handwerk insgesamt sieht dagegen schlechter aus: Das Handwerk sucht händeringend Auszubildende und musste 2013 einen Rückgang von 4,9 Prozent Ausbildungsverträgen im Vergleich zu 2012 hinnehmen, wie eine aktuelle Statistik des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) aufzeigt.

Dabei hatten vor allem die Berufe Maler, Bäcker, Friseur, Lackierer und Metallbauer die deutlichsten Rückgänge zu verzeichnen. meh