Im vergangenen Jahr gingen bei den Schlichtungsstellen der Sparkassen, Genossenschaftsbanken und privaten Geldinstitute 13.556 Beschwerden unzufriedener Verbraucher ein. Damit hat die Zahl der Kundenbeschwerden bei Kreditinstituten einen Rekordstand erreicht.

Der Großteil der Beschwerden entfiel demnach bei allen drei Bankengruppen auf das Wertpapiergeschäft. Die Zahlen im Kreditgeschäft, beim Zahlungsverkehr und der Kontoführung lägen weiterhin auf hohem Niveau. Einen Rückgang der Beschwerden habe es dagegen beim "Girokonto für Jedermann" gegeben. Unter dem Strich ging laut Zeitung bislang rund die Hälfte der von den Schlichtern zugelassenen Beschwerden zugunsten der Kunden aus. Bei privaten Banken seien es 66 Prozent gewesen, bei Genossenschaftsbanken 55 Prozent und bei den Sparkassen 26 Prozent. dapd