91 Prozent und damit mehr als neun von zehn Deutschen gehen 2012 gerne in Ihren Betrieb. Damit wird das ohnehin schon gute Ergebnis aus dem Vorjahr noch übertroffen, wie die Studie des Forsa-Instituts zeigt.
Gegenüber der vergangenen Forsa-Umfrage im Auftrag der Edenred Deutschland GmbH, einem Anbieter für Motivationslösungen für Mitarbeiter, stieg die Lust der Deutschen am Arbeiten damit nochmals um drei Prozent. Auf einem ähnlich hohen Niveau ist dann auch das Vertrauen der Beschäftigten in ihren Arbeitgeber. 85 Prozent der Befragten fühlen sich im Unternehmen so wohl, dass sie in diesem Jahr keinen Stellenwechsel in Erwägung ziehen. Immerhin noch mehr als zwei Drittel der Beschäftigten würden ihren Arbeitgeber sogar an Freunde oder Verwandte weiterempfehlen.
Arbeitsumfeld wichtiger als Bezahlung
Soziale Aspekte spielen für die Arbeitsmotivation der Deutschen eine wichtigere Rolle gegenüber der Bezahlung. 82 Prozent der Befragten stellen ein angenehmes Arbeitsumfeld und nette Kollegen in ihrer Prioritätenliste über die monetäre Vergütung. Die Beschäftigten fühlen sich auch durch Respekt und Anerkennung seitens der Vorgesetzten (75 Prozent) und eine abwechslungsreiche Tätigkeit (73 Prozent) sowie ein gesundes Verhältnis von Arbeits- und Privatleben (72 Prozent) motiviert.
Ganz zufrieden ohne ein ansprechendes Einkommen sind die meisten Deutsche aber dann doch nicht. Drei von vier Angestellten mit einem Nettoeinkommen von unter 1.500 Euro sind mit ihrem Arbeitgeber zufrieden. Indes liegt die Quote bei 87 Prozent unter denjenigen, die über 3.000 Euro oder mehr netto im Monat verfügen. dhz