Die Gesundheit seiner Mitarbeiter zu fördern, bedeutet für Unternehmen letztlich auch geringere Ausfallzeiten und eine höhere Motivation. Das Bundesministerium für Gesundheit hat vorbildliche Projekte zusammen getragen, die zeigen: Auch Handwerker und KMU können etwas für die Gesundheit ihrer Beschäftigten tun.

Häufig würden kleinere und mittlere Unternehmen die Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung noch nicht ausreichend nutzen, heißt es auf der Internetseite des Ministeriums. Der Grund dafür sei so einfach wie nachvollziehbar: Sie hätten oft nur wenig Mitarbeiter und einen begrenzten Gestaltungsspielraum. Dass auch diese Firmen etwas für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter tun können, zeigt eine Sammlung von Projektbeispielen aus den einzelnen Bundesländern.
Gesundheitszirkel in der Bäckerei
In verschiedenen Bereichen der Gesundheitsförderung wie Aufklärung, Bewegung, Ernährung oder Stressbewältigung werden Unternehmen mit ihren Projekten vorgestellt. Wichtige Ansprechpartner sind dabei immer die gesetzlichen Krankenkassen, die über das benötigte Wissen verfügen und den Betrieben die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen können.
Unterstützung von einer Krankenkasse hat sich beispielsweise auch die Bäckerei Trölsch in Korntal-Münchingen (Baden-Württemberg) geholt. Zusammen mit der IKK classic wurde ein Gesundheitszirkel entwickelt und installiert; hier können Mitarbeiter an Rücken- und Herz-Kreislauf-Trainings teilnehmen. Auf einem jährlichen Gesundheitstag informiert die Firma ihre Mitarbeiter über die Angebote und motiviert sie zu weiteren Aktivitäten.
Die gesammelten Best Practice Beispiele, sortiert nach Bereichen und Bundesländern, finden Sie auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums. dhz