Die konjunkturelle Schwäche schlägt nun auch auf die Staatsfinanzen durch. Im August legten die Steuereinnahmen gegenüber dem Vorjahresmonat lediglich vier Prozent auf 36,6 Milliarden Euro zu, berichtet das "Handelsblatt" mit Verweis auf das Bundesfinanzministerium. Im ersten Halbjahr waren die Einnahmen noch um 9,3 Prozent gestiegen.
Weniger Steuereinnahmen im August
Ungeachtet der neuen Daten besteht laut Zeitung für die Etatpläne von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und seinen Länderkollegen derzeit noch keine Gefahr. Denn mit 333 Milliarden Euro hätten die Finanzämter bis Ende August bereits 27 Milliarden Euro mehr an Steuern eingenommen als im Vorjahr. Für das gesamte Jahr werden dem Bericht zufolge nun Steuermehreinnahmen bis zu 40 Milliarden Euro erwartet.
dapd