Start von "Innovationskraftwerk" Neue Plattform für die Ideensuche

Die Internetplattform "Innovationskraftwerk" ist gestartet. Das Ziel ist es, Ideensucher und Ideengeber zusammenzubringen. Über Wettbewerbe suchen Unternehmen Antworten auf ihre Fragen. Ideen einreichen kann jeder.

Neue Plattform für die Ideensuche

"Laptop und Lederhose: Wie soll sich Deutschland zukünftig präsentieren?" So lautet die erste Frage, die auf der heute gestarteten Seite www.innovationskraftwerk.de Antworten sucht.

Matthias Wendt, Geschäftsführer von inno-focus businessconsulting sagte: "Der Ideensucher vergrößert sein Innovationspotential und findet im Idealfall konkrete Lösungen, Entwicklungen und Anwendungen. Der Ideengeber erhält die Aufmerksamkeit der Community und der Öffentlichkeit sowie eine monetäre Prämie."

"Ideation" heißt der Prozess, in dem Ideensucher und Ideengeber auf der Plattform zusammenkommen.

Ideenwettbewerbe starten

Im Herbst wird sich beispielweise die Procter&Gamble Tochter Wella mit einer Ideation im "Innovationskraftwerk" präsentieren und nach neuen Herausforderungen für den klassischen Friseursalon suchen. Die Frage des Wettewebers lautet: Wie sehen die Friseursalons der Zukunft aus?

Der Wettbewerb startet im Oktober 2011. Es werden Prämien vergeben sowie die Mitwirkung bei der Ausarbeitung der Ideen.

Die SGL Group folgt mit einer Ideation, die nach Anwendungsmöglichkeiten für carbonfaserverstärkten Beton fragt. Dieser Wettbewerb beginnt am 11. Januar 2012. In diesem Fall werden Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro vergeben.

Konkrete Lösungen, Entwicklungen und Anwendungen

Professor Dr. Ing. Udo Lindemann vom Lehrstuhl für Produktentwicklung der Technischen Universität München, der das "Innovationskraftwerk" akademisch begleitet, sagte anlässlich des Starts: "Wir freuen uns auf die Herausforderung, die im Innovationskraftwerk wirkenden Kräfte in unserer Lehre und Forschung zu begleiten."

Die Plattform gehört zur Standortinitiative "Deutschland – Land der Ideen", eine gemeinsame Initiative von Bundesregierung und Deutscher Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI).

dhz