Zahl der Lehrlinge sinkt seit dem Jahr 2007

Junge Leute profitieren vom demografischen Wandel

Zahl der Lehrlinge sinkt seit dem Jahr 2007

Immer weniger junge Menschen im Alter von 16 bis 19 Jahren verlassen die Schule, seit 2005 geht ihre Zahl kontinuierlich zurück. Folge: Die Chancen der Jugendlichen auf eine berufliche Qualifizierung verbessern sich, die Zahl der Schulabgänger, die zunächst keinen Ausbildungsplatz finden und als Übergang teilqualifizierende Angebote wahrnehmen, sinkt. Für Bildungsanbieter und Bildungspolitik ist es eminent wichtig, zu wissen, welchen Weg die Jugendlichen in die Arbeits- und Berufswelt einschlagen und wie viele Jugendliche sich in den vielfältigen Bildungsgängen des Übergangsbereichs befinden.

Erste Ergebnisse zur Schließung dieser Informationslücken liefert nun das Projekt „Integrierte Ausbildungsberichterstattung“ des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der statistischen Ämter des Bundes und der Länder im Auftrag des Bundesbildungsministeriums. So zeigt der Bericht, dass 2009 im Vergleich zu 2005 ca. 70.800 Jugendliche weniger in Maßnahmen des Integrations- bzw. Übergangsbereichs einmündeten. Im größten Sektor, der Berufsausbildung, ist die Zahl der Berufsanfänger seit dem höchsten Stand 2007 mit 788.900 vor allem aus demografischen Gründen um 65.000 zurückgegangen.dhz