St. Anton am Arlberg: Abenteuer für die Sinne Im betrunkenen Wald

Ameisengeist, gefräßiger Baum, betrunkener Wald – was sich dahinter verbirgt, erleben Gäste auf dem vielfach prämierten WunderWanderWeg in St. Anton am Arlberg. In sieben Etappen erforschen sie dabei den faszinierenden Organismus Natur. Nach dem Motto "wunderbar erwanderbar" sind die einzelnen Stationen für jedes Alter machbar.

  • Bild 1 von 2
    ©
    Ein Baumhaus in 13 Metern Höhe ist eine von sieben Stationen des WunderWanderWegs in St. Anton am Arlberg. Foto: Sennhütte
  • Bild 2 von 2
    ©
    Die neun Meter lange Baumstammrutsche gehört zum WunderWanderWeg in St. Anton am Arlberg. Foto: Sennhütte

Im betrunkenen Wald

Der eineinhalb Kilometer lange Senn's WunderWanderWeg befindet sich in leicht begehbarem Gelände direkt neben der Sennhütte oberhalb von St. Anton am Arlberg in 1.500 Metern Höhe. Die besondere Lage an der Trennlinie zwischen Ur- und Kalkgestein begünstigt eine artenreiche Flora und Fauna, die auf den sieben Etappen des WunderWanderWegs mit allen Sinnen erlebbar werden. Erstmalig werden in diesem Sommer auch kleinste Lebewesen und Pflänzchen buchstäblich unter die Lupe genommen: Bei den "Nature Watch Führungen“ sorgen Swarovski Ferngläser für einen gestochen scharfen Blick.

Auf dem "Alpenblumen- und KräuterWeg“ sind mehr als 15 farbenprächtige und duftende Gärten, darunter eine Minzallee mit rund 40 verschiedenen Minzsorten, zu bestaunen. Abenteuerlich wird’s im "WunderWald“, dem Herzstück des WunderWanderWegs. Hier leisten sich unter anderem der "Monsterbaum“ mit seinen verwinkelten Ästen und viele "betrunkene“, schief gewachsene Bäume schweigend Gesellschaft. Geschäftiger geht es bei den Ameisengeistern zu. Immerhin transportieren sie an einem einzigen Sommertag bis zu 100.000 Beutetiere in ihren Bau und sorgen dafür, dass der Wunderwald gesund bleibt.

Wer müde Beine hat, geht über den "BarfußPfad“. Hier genießen Erholungssuchende eine Fußreflexzonenmassage der anderen Art, indem sie den unterschiedlichen Natur-Untergrund mit den Fußsohlen erfühlen. Auch das Kneippen entlang des "WasserWegs“ aktiviert müde Geister und fördert die Durchblutung.

Wie entsteht Butter? Und warum sind Kühe cool? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt es auf den hölzernen Lerntafeln des "Kuh'len Wegs".

Entspannen und genießen auf der Hütte

Am Ende des WunderWanderWegs lädt die Sennhütte mit ihrer Sonnenterrasse zum Entspannen und Genießen ein. Während die Großen gemütlich sitzen, spielen die Kleinen im "NaturSpielplatz", der nach pädagogischen Grundsätzen und mit ausschließlich heimischen Naturmaterialien gebaut wurde. Das auf 13 Metern Höhe gelegene "BaumHaus“ bietet einen weiten Blick auf das Bergpanorama von St. Anton am Arlberg und für wilde Fahrten sorgt die neun Meter lange Baumstammrutsche.

Für Kinder von fünf bis 14 Jahren bietet St. Anton am Arlberg zudem das Wochenprogramm mit Hase Hoppl: Von Montag bis Freitag nimmt er kleine Bergfexe mit auf seine spannenden Entdeckungstouren. Dabei lernen die jungen Urlauber unter anderem im Wald Spuren zu lesen, Tiere unbemerkt zu beobachten und mit Pfeil und Bogen zu schießen.

Damit Familien ihren Urlaub in St. Anton am Arlberg genießen können, gibt es die Sommer-Aktiv-Card (gültig von 27. Juni bis 10. September), die von vielen Gastgebern kostenlos angeboten wird. Sie enthält verschiedene Leistungen, wie die Teilnahme an Golfschnupperkursen, geführten Wanderungen und Mountainbiketouren. Ferner genießen Gäste mit der Sommer-Aktiv-Card ermäßigte Zusatzleistungen wie Gleitschirmfliegen, Canyoning, Rafting oder in dem Nieder- und Hochseilgarten im Verwalltal.

dhz