Fördermittel III Finanzierungshilfen für kleine und mittlere Unternehmen

Ob Bürgschaftsbank oder Beteiligungsprogramm der KfW, ob Materialeffizienzsteigerung oder die Erarbeitung eines Businessplans – es gibt verschiedene Wege, wie Unternehmen, die Finanzierung neuer oder laufender Investitionen regeln und wie sie dafür Unterstützung bekommen können.

Finanzierungshilfen für kleine und mittlere Unternehmen

Förderung durch Finanzierungshilfen

  • Bürgschaften des Bundes und der Länder

Wer und wie wird gefördert?
Für gewerbliche Unternehmen mit einem tragfähigen Konzept, bei denen bankübliche Sicherheiten nicht in erforderlichem Maß zur Verfügung stehen, besteht ein dreigliedriges Bürgschaftssystem. Die Bürgschaftsbanken übernehmen stellvertretend für private Bürgen oder Haftungen über das Eigenkapital die Kreditrisiken.

Weitere Informationen finden Sie unter vdb-info.de .

  • Kredite von Förderbanken der Bundesländer

Wer und wie wird gefördert?
Neben der KfW verfügt jedes Bundesland über eine eigene Förderbank, durch die Investitionsprojekte im jeweiligen Land finanziert werden können. Die Förderbanken bieten kleinen und mittleren Unternehmen zinsreduzierte Darlehensprogramme an.

Weitere Informationen finden Sie unter investitionsbank.info .

  • ERP-Beteiligungsprogramm, KfW-Bank

Wer und wie wird gefördert?
Das ERP-Beteiligungsprogramm der KfW-Bankengruppe hilft kleinen und mittleren Unternehmen, ihre Eigenkapitalbasis zu erhöhen. Dafür beteiligt sich die KfW mit bis zu einer Million Euro als stiller Teilhaber an den Unternehmen.

Weitere Informationen finden Sie unter kfw.de .

  • ERP-Regionalförderprogramm, KfW-Bank

Wer und wie wird gefördert?
Die KfW-Bankengruppe unterstützt mit dem ERP-Regionalförderprogramm kleine und mittlere Unternehmen bei der langfristigen Finanzierung von Investitionen in deutschen Regionalfördergebieten mit einem günstigen Zinssatz für Darlehen bis zu drei Millionen Euro.

Weitere Informationen finden Sie unter kfw.de .

Förderung durch Beratungsleistungen

  • Runder Tisch – Beratung von Unternehmen in Schwierigkeiten

Wer und wie wird gefördert?
Unternehmen mit Schwierigkeit bekommen im Rahmen des runden Tischs der KfW-Bankengruppe Unterstützung durch Betreuungs- und Beratungsangebote. Dabei organisiert sie einen Unternehmenscheck durch einen KfW-Berater, der maximal zehn Tagewerke zu acht Stunden, in Höhe von 160 Euro pro Tag, beträgt.

Weitere Informationen finden Sie unter kfw.de .

  • Verbesserung der Materialeffizienz (VerMat)

Wer und wie wird gefördert?
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Verbesserung ihrer Materialeffizienz. Sie fördert dazu eine fachliche Betreuung mit einem Zuschuss zu den Beratungsausgaben zwischen 50 bis 67 Prozent.

Weitere Informationen finden Sie unter materialeffizienz.de .

  • Turn-Around-Beratung

Wer und wie wird gefördert?
Die KfW-Bankengruppe fördert Beratungsmaßnahmen zu wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen von Unternehmen, die sich in einer wirtschaftlich schwierigen Situation befinden, mit einem Zuschuss zwischen 50 und 75 Prozent zu den Gesamtkosten einer Beratung, die bis zu 8.000 Euro kostet.

Weitere Informationen finden Sie unter kfw.de .

  • Unternehmensberatungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie freie Berufe

Wer und wie wird gefördert?
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert Beratungen von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe mit einem Zuschuss zu den Beratungskosten, unter anderem, um die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Weitere Informationen finden Sie unter bafa.de .

Tipps zu den Finanzierungs- und Beratungshilfen geben die betriebswirtschaftlichen Berater der Handwerkskammern.

dhz