Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand Brüderle: Mehr Geld für Innovationen

Innovative Handwerksbetriebe könnten schon bald zusätzliche finanzielle Unterstützung erhalten. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle will vor allem im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) mehr Geld für Innovationen ausgeben.

Brüderle: Mehr Geld für Innovationen

Sein Ministerium wolle die Haushaltsmittel für Technikpolitik von 2,3 Milliarden Euro 2010 auf 2,8 Milliarden Euro 2013 steigern, sagte Brüderle. Insbesondere mittelständische Betriebe sollten davon profitieren. Dafür würden auch die Mittel des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) aufgestockt. Das Programm startete im Juli 2008 und bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bis Ende 2013 "verlässliche Perspektive zur Unterstützung ihrer Innovationsbemühungen", heißt es in der Beschreibung des ZIM. In drei verschiedenen Modulen werden KMU vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützt. Einzelheiten über die Module erhalten Sie unter zim-bmwi.de .

Unter Anspielung auf die Wirtschaftskrise sagte der Wirtschaftsminister: "Damit wir nicht wieder in Seenot geraten, müssen wir die Wachstumskräfte dauerhaft stärken." Dafür seien vor allem technische Neuerungen erforderlich.

Daher wolle er die Rahmenbedingungen für Forschung und Innovation verbessern. Er werde sich einsetzen für die Schaffung eines EU-Patents. Der Staat solle auch intelligenter bei seinem Einkauf handeln und das jährliche Volumen von 250 Milliarden Euro dafür nutzen, indem er bei der Auftragsvergabe innovative Produkte kaufe. Außerdem müsse der Fachkräftemangel bekämpft werden.

pc/dapd