99 Prozent der Wohnungen in Deutschland sind nicht altersgerecht eingerichtet. Häufig reichen kleine Veränderungen, um selbstständig sicher zuhause wohnen zu können. Umbauten werden von der KfW mit günstigen Zinsen und Zuschüssen gefördert.
KfW fördert altersgerechten Umbau
Die KfW-Bank fördert beispielsweise den Abbau von Barrieren, die Erweiterung der Wohnfläche und den Kauf von neu altersgerecht sanierten Wohnungen oder Häusern – unabhängig von Alter, Pflegebedürftigkeit oder Einkommen. So gibt es zum Beispiel Geld für den Bau eines Aufzuges, den altersgerechten Umbau von Bad und WC oder für den Ausbau des Dachgeschosses.
Die Zeitschrift "Finanztest" hat eine Liste der förderfähigen Ein- und Umbauten veröffentlicht (kostenpflichtig) und erläutert die Angebote und Konditionen für die finanzielle Unterstützung der KfW-Bank, die es entweder als zinsvergünstigten Kredit oder als Zuschuss gibt.
Reicht das nicht aus, lässt sich das Darlehen Altersgerecht umbauen der KfW-Bank auch mit anderen Darlehen kombinieren. Auch viele Länder und Kommunen vergeben zinsgünstige oder sogar zinslose Darlehen, manchmal auch Zuschüsse für die altersgerechte Anpassung von Wohnungen.
Wie Mieter und Eigenheimbesitzer ihre vier Wände an altersgerechte Wohnbedürfnisse anpassen können, erfahren sie in einer der Wohnberatungsstellen, die es in vielen Städten und Gemeinden gibt. Hier bekommen sie Ideen für die Planung und Hilfe bei der Suche nach Handwerkern – meist kostenlos.
dhz