Preisgünstige Kombination aus Liftski und Heli-Skiing Kanada: Erst Einfahren, dann Heli-Skiing

Zum Aufwärmen mit dem Lift hinauf zur Piste, danach ein bis drei Tage Heli-Skiing – und das beispielsweise in Lake Louise, Kicking Horse, Banff oder Kootenay.

Der Helikopter, die kanadische Alternative zur Gondelbahn, findet in den endlos erscheinenden Skigebieten immer eine Abfahrt mit unverspurtem Powder. Foto: Udo Bernhart

Kanada: Erst Einfahren, dann Heli-Skiing

  • Lake Louise: Pre-Heli-Ski-Package: Bereits am Mittwoch, anstatt wie sonst üblich am Freitag, fliegen die Gäste des Veranstalters Aeroski von Frankfurt nach Calgary, wo der Van schon auf sie wartet. Nach einem rund zweistündigen Transfer checken sie im Post Hotel Lake Louise ein, das als eines der schönsten Ski-Hotels der Welt gilt. Dessen Komfort darf ausgiebig genossen werden, nachdem noch schnell die vorbestellten Ski angepasst wurden. Am Donnerstag und Freitag testen die Skifahrer das Worldcup Gebiet von Lake Louise. Abends bietet sich ein Ausflug zum Shopping nach Banff an. Am Samstag steht der Bus am Hotel bereit, der die Wintersportler in ihr gebuchtes Heli-Gebiet bringt. Klasse: Lake Louise liegt etwa auf halber Strecke zu allen CMH-Heli-Skizentren, wodurch zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: sanft einfahren und den Transfer angenehmer gestalten.

Endlich folgt z.B. der Höhepunkt für erfahrene Skifahrer: Purcell Helicopter Skiing bringt sie mit dem Hubschrauber in die Purcell- und Selkirk-Mountains, ein Tiefschnee-Traum von 2.000 Quadratkilometern. Gäste haben während der siebentägigen Reise die Wahl zwischen einem, zwei oder drei Tagen Heli-Ski und können sich von Lake Louise auch einfach mal für einen Tag ins Kicking Horse Skigebiet bringen lassen.

  • Kootenay: Die Fluganreise erfolgt nach Kelowna, weiter geht es mit dem Mietwagen nach Silver Star, das zu den besten Skigebieten Nordamerikas zählt. Nach dem Warm-up auf den Pisten geht es weiter nach Kootenay, einem der anspruchsvollsten Heli-Ski-Gebiete British Columbias. Charakteristisch für das Gelände sind die sehr steilen, durch alten Hochwald führenden "Tree Runs", die Können und Kondition verlangen, und die Unmengen von Schnee. Ein möglicher Höhepunkt nach dem Skifahren ist ein Bad in den "Nakusp Hot Springs". In dem heißen Wasser, das aus einer natürlichen, geruchlosen Mineralquelle sprudelt, erwachen die müden Knochen zu neuem Leben. Zum Aufwärmen für Kootenay empfiehlt der Veranstalter Outdoor Passions Aeroski alternativ Lift-Skifahren in Banff, einem kleinen Städtchen, das sich völlig auf Tourismus eingestellt hat. Zahlreiche Restaurants, Kneipen und Geschäfte laden zum Schlemmen und Bummeln ein. Organisiert wird das Heli-Skiing vom kanadischen Spezialisten CMH (Canadian Mountain Holidays). Der Hin- und Rückflug erfolgt über Vancouver.

    Reisedaten: Beispielsweise ist eine Kombiwoche bei Aeroski im Januar 2010 ab 2.140 Euro buchbar.

dhz