Im Spagat zwischen Betriebsalltag, Haushalt und Co. bleibt die Zweisamkeit oft auf der Strecke – ein Grund für Missstimmung in vielen Beziehungen. Das Genießer- und Kuschelhotel Gams in Bezau bietet alles, damit die gemeinsame Zeit zum romantischen Erlebnis wird.
Kuscheln auf höchstem Niveau
Inmitten des Bregenzerwaldes – im Drei-Ländereck Österreich, Deutschland und Schweiz – ist es in der Gams gelungen, Kuscheln als Urlaubsform perfekt zu inszenieren. Das Stammhaus wurde 1648 als "Gasthof zur Gams" erbaut. Heute haben es sich Ellen Nenning und Andreas Mennel zum Ziel gemacht, den mehr als 350 Jahre alten Familienbesitz als gemütliches und komfortables Hotel auf gehobenem Vier-Sterne-Niveau mit ausgezeichnetem Restaurant weiter zu führen. Die jungen Hoteliers entwickelten mit Weitblick und Innovationsfreude innerhalb weniger Jahre eines der fortschrittlichsten Urlaubskonzepte der Tourismusbranche. "Einfühlen in die besondere Befindlichkeit von Paaren", formuliert Ellen Nenning ihr Konzept. Und dieses Motiv spiegelt sich in jedem Detail des Hotelkomplexes wieder. Ende September wurden Um- und Neubauten abgeschlossen, die nicht nur Urkaubskuscheln auf höchstem Niveau versprechen sondern auch Einträge in Architekturmagazinen.
Das Gams begreift sich als Teil des öffentlichen Raums; deshalb wurde der historische Bautrakt durch eine große Glasfront zum Kirchplatz und zu der dort befindlichen Terrasse hin geöffnet. Im Innenbereich entstand ein zwei Stockwerke hoher "Feuerraum". In seiner Mitte steht eine große Feuerschale, um die sich Sitzkissen gruppieren. Die purpurgoldene Wandbespannung und viele weitere Elemente sorgen für ein orientalisch-marokkanisches Ambiente inmitten des alemannisch geprägten Bregenzerwaldes. Eine runde Bar, mit Vorhängen drapiert, komplettiert diese überraschende Inszenierung, von der aus man in die noch erhaltenen historischen Stuben des ehemaligen Gasthofes Gams gelangt. Diese wurden im Zuge der Umbauarbeiten behutsam renoviert und sind jetzt dem "private dining“ vorbehalten.
Ein Schloss für Verliebte
Das "Blütenschloss" war schon bisher wegen seiner modernen Rundarchitektur ein Markenzeichen des Hauses. Inspiriert von Shakespeares „Romeo und Julia“, verheißt das von einem Seerosenteich umgebene "Blütenschloss" sinnliche Stunden. Die 24 Kuschelsuiten á 45 Quadratmeter sind mit Himmelbett, Whirlpool, Sternenhimmel und offenem Kamin ausgestattet; vom privaten Balkon aus führt der Blick in den Garten mit Herzteich, Pavillon und venezianischer Gondel. Ganz außergewöhnlich ist das Treppenhaus: Hier konnten bis zuletzt alle Verliebten ihren Gefühlen freien Lauf lassen und ihre Liebesschwüre auf den Wänden verewigen.
"Schon als Kind hat man Herzen mit den Anfangsbuchstaben der Namen in Baumrinden eingeritzt. Warum sich nicht auch bei uns auf den Wänden im Blütenschloss verewigen?", fragt Ellen Nenning, Besitzerin des Hotels. Am Anfang beschränkten sich die Liebessprüche nur auf den unteren Teil des Blütenschlosses. Mittlerweile ist im ganzen Treppenhaus mit den drei Stockwerken kein Fleckchen Wand mehr unbeschrieben.
Ohne die harmonische Gesamtwirkung des "Blütenschlosses" zu beeinträchtigen, wuchs nun der mit Holzelementen verkleidete Rundturm um eine Etage, auf der vier "Top-of-Suiten" untergebracht wurden. Diese sind mit 65 Quadratmetern größer und überraschen unter anderem mit einem sensationellen rundum Blick und Duett-Wanne. Der Gegenentwurf zum Rundturm des "Blütenschlosses" ist der neben dem historischen Haus entstandene kubische "Blütenkokon", in dem 30 weitere Kuschelsuiten mit identischer Ausstattung entstanden sind. Das historische Stammhaus hat weitere 28 individuell gestaltete Gästezimmer, vom kleinen Doppelzimmer bis zum Standardzimmer mit Balkon, Antiquitäten oder modernen Design-Elementen.
Alle Zimmer wurden mit viel Sinn für Kreativität und Liebe zum Detail gestaltet. Ob die in warmen Farbtönen gehaltene Kuschelsuite im Blütenschloss, moderne Farbkompositionen im Blütenkokon, Luxus-Design in den Top-of-Suiten oder im Stammhaus das Hochzeitszimmer ganz in weiß mit Himmelbett, das Rosenzimmer oder die Zimmer mit italienischen Bädern und Biedermeier-Möbeln – jedes der Räume ist eine eigene Welt zwischen Tradition und Moderne. "Der Bau des Blütenschlosses und des Blütenkokons sowie die Neugestaltung der Räume im Stammhaus sind eine große Leidenschaft für uns. Viele Ideen entstanden erst während der Bauphase. Daher auch das individuelle Flair eines jeden Zimmers", verkünden die Besitzer des Hauses Ellen Nenning und Andreas Mennel stolz. So ist es den beiden gelungen, urgemütliche Zimmer zu gestalten, die den optimalen Rahmen für romantische Stunden zu zweit bieten.
In andere Sphären "wellnessen"
Das von allen Seiten zugängliche Wellness-Bereich des Hauses, der Traumwelt "Da Vinci Spa", kann man sich in andere Sphären wellnessen und dabei körperlich erleben, wie sich der Einfluss der Planeten auf das Wohlfühlempfinden auswirkt. Das Konzept und der Name entstanden inspiriert von den Erkenntnissen des großen Universalgenies Leonardo Da Vinci.
Mit venezianischen Anklängen wird hier die Kuschel-Philosophie in Wasser, Wärme und Düfte umgesetzt. Der auf 2.000 Quadratmeter erweiterte Spa-Bereich kombiniert die Elemente von Himmel und Hölle: Hot-Spot-Pool, Cool-Pool, Erdsauna, Dampfbad und viele weitere Elemente sind durch architektonische Raffinesse, teils unterirdisch, teils überirdisch miteinander verwoben. Zum Wellnessbereich gehören eine Wellnesslounge mit offenem Feuer, ein beheizter Außenpool, ein Whirlpool, der Herzteich im Romantikgarten, der neue Cool-Pool und der neue Hot-Spot-Pool, diverse Saunen und Dampfbäder, Erlebnisduschen mit Tropen- und Eisregen, ein erfrischender Eisbrunnen, ein Nacktpool mit Unterwassermusik und die Beautyabteilung mit zwölf Anwendungskabinen und einem Wellnesszelt für Treatments im Freien. Relaxen kann man im modernen und stilvollen Ambiente mit Blick über saftige Weiden.
Die Angebote der Beautyabteilung lesen sich wie eine Speisekarte: Peelingmassage mit Kokosöl und Papaya, Honigpeeling, Sahne-Honig-Bad, Schokoladenpackung. Insgesamt acht verschiedene Arrangements, die so genannten Spa Menüs für Zwei nach der Ligne St. Barth Cosmethiques, stehen zur Auswahl. Einzelanwendungen und klassische Massagen können ebenfalls gebucht werden. Highlight ist das Angebot "1001 Nacht". Zum Preis ab 172 Euro pro Person übernachtet man von Donnerstag auf Freitag inkl. Halbpension und "wellnesst" in der Traumwelt Da Vinci Spa bis Mitternacht. Das Angebot ist ganzjährig buchbar.
Ohne den Zweck eines Spa aus dem Auge zu verlieren, wird hier Sinn und Sinnlichkeit vereint. So wird der Ruhe durch einen neuen, großen Liegeraum mit freiem Blick ins Grün ebenso Rechnung getragen wie der Schönheit. Die Spa-Lobby markiert mit einer großen Wasserfläche und begehbaren Holzstegen die Schnittstelle zwischen dem neu gestalteten Eingangsbereich im historischen Stammhaus und dem Kokon-Anbau.
Liebe geht durch den Magen
Wenn jemand behaupten würde, eine feinere Küche als im Kuschel- und Genießerhotel Gams noch nirgendwo gesehen zu haben, dann dürfte man ihn nicht der Übertreibung beschuldigen. Denn wo gibt es das schon, dass sich in den chromblitzenden Abzugshauben der Schauküche die Stuckelemente eines Ballsaals aus dem 19. Jahrhundert spiegeln? Das Werden der Genüsse erlebt man gleichsam "in statu nascendi", was vor allem im Wirkungsbereich des Patisseurs höchst reizvoll ist. Da der frühere Restaurantbereich im Ballsaal dem Reich der Köche gewichen ist, hat das Restaurant im Bereich des Neubaus einen nicht minder attraktiven Platz gefunden. Nicht ohne Absicht heißt die neue Welt der Genüsse im Hotel Gams nun "Goldstück" und besteht aus der "Romantikstube", dem "Wintergarten" und dem "Esszimmer". Als wäre der optischen Besonderheiten hier noch nicht genug, hat der Architekt mit dem Wein-Glas-Turm noch eins drauf gesetzt. Über zwei Stockwerte ragt er auf und ist begehbar.
Eine gute, kreative und leichte Küche pflegt das Genießer- und Kuschelhotel Gams als gemütliches Gasthaus im Bregenzerwald schon lange. In den Gaststuben aus der Gründerzeit und in den vier Restaurants werden feinsinnige Raffinessen serviert. Mittags gibt’s österreichische Spezialitäten, am Abend zaubert der Küchenchef kreative Gaumenfreuden für romantische Stunden zu zweit. Dazu werden erlesene Weine – überwiegend aus Österreich – aus dem hauseigenen Gewölbekeller und dem begehbaren Weinturm serviert. Das Highlight ist der süße Abschluss der Menüs. Jean-Francois Bazin, Chocolatier, ist ein Meister der Süßigkeiten. Seine große Leidenschaft ist die Schokolade und seine ganz spezielle Empfehlung ein Bitter-Schokoladen-Soufflé mit Orangen-Kürbis-Sorbet, ein absolutes Muss.
Für seine gastronomischen Leistungen erhielt das Haus zahlreiche Auszeichnungen. In Kooperation mit Schärdinger Berglandmilch gab es im Jahre 2005 die Auszeichnung zum "Affineur" des Jahres, eine Verleihung für besondere Verdienste um die heimische Käsekultur. Österreichs Gourmetführer "Á la Carte" prämierte das Haus mit zwei Sternen, von der Brauunion Österreich AG und Gault Millau gab es die Bierkrone für die typisch österreichische Küche und für Bier-Genuss-Kultur in vollendeter Form. Außerdem zeichnete das Magazin Falstaff das Haus als eines der besten Restaurants Österreichs aus. Und soeben wurde bekannt, dass das Haus auch im neuen Gault Millau mit zwei Hauben (15 Punkte) geführt werden wird. Das Motto der Gastronomie "Ein Aufenthalt bei uns betört nicht nur den Gaumen, sondern verblüfft alle Sinne", bewährt sich bei soviel Lob allemal.
Aktivitäten in der Umgebung
Das Genießer- und Kuschelhotel Gams liegt mitten im Bregenzerwald, der sowohl im Sommer als auch im Winter viele Sportmöglichkeiten bietet. Mit insgesamt 320 Kilometer Langlaufloipen ist er ein ideales Gebiet für gemütliche Wintergenießer, ebenso wie für sportliche Langläufer. Die Bregenzerwälder, Großwalsertaler und Lechtaler Skigebiete haben sich mit 134 Seilbahnen und Liften zu einem "Superpass" zusammengeschlossen. Im Sommer steht das Berg- und Wandererlebnis im Vordergrund. Dafür werden hunderte von Kilometern Wanderwege im sanften Hügelland der Vorberge angeboten, aber auch hochalpine Wanderungen und Klettertouren in anspruchsvollem Gelände.
Weitere Aktivitäten: Radfahren und Mountainbiken. Ein 18 Loch Golfplatz befindet sich in unmittelbarer Nähe des Hotels. Ab einem Aufenthalt von drei Nächtigungen gibt’s die Bregenzerwald Card, bei der man freie Nutzung von Seilbahnen und Bussen hat. Ein besonderes Highlight ist die KäseStrasse. An verschiedenen Stationen wird die Käseproduktion bis hin zum Käseverarbeiter und Käsevermarkter aufgezeigt. Die KäseStrasse ist ein Zusammenschluss von Bregenzerwälder Bauern, Wirten, Handwerkern und Handelsbetrieben.
Der Kultursommer im Bregenzerwald, unter anderem mit Besuch der Schubertiade und der Bregenzer Festspiele, macht den Aufenthalt im Hotel Gams zusätzlich attraktiv.
Im Hotel können ein neuer Smart-Roadster zur Cabriofahrt angemietet werden und eine Vespa für die Sommer-frische Ausfahrt.
Das Arrangement "Traumtage im Blütenschloss – Zeit zu zweit" umfasst neben drei Übernachtungen inklusive Frühstück auch drei romantische Abendmenüs im Rahmen der Halbpension, Champagner & Chocolat d’Amour und Wellness in der Traumwelt "Da Vinci Spa". Das alles gibt es ab 474 Euro pro Person. Bei Anreise am Sonntag ist eine Übernachtung mit Frühstück und ein Abendessen gratis.
Nähere Informationen:Genießer- und Kuschelhotel Gams, Platz 44, 6870 A-Bezau, Tel. 0043/5514 -2220, Fax 0043/5514-2220901, E-Mail: info@hotel-gams.at, im Internet: romantik.cc