Neue Beratung und Zuschüsse KfW erweitert Beratungsangebot für krisengeschüttelte Unternehmen

Die staatseigene KfW-Bankengruppe und das Wirtschaftsministerium haben die Finanzhilfen für krisengeschüttelte Unternehmen aufgestockt. Das ermöglicht neue Zuschüsse für Betriebe.

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KfW erweitert Beratungsangebot für krisengeschüttelte Unternehmen

"Unternehmen können für den Einsatz eines geeigneten Unternehmensberaters im Rahmen einer schnellen und bedarfsorientierten Beratung einen Zuschuss von bis zu 6.000 Euro erhalten", teilt die KfW-Bankengruppe mit.

Seit dem 1. Mai könnten in den neuen Bundesländern und im Regierungsbezirk Lüneburg 75 Prozent von maximal 800 Euro förderfähigem Tageshonorar und in den alten Bundesländern und Berlin 50 Prozent, also hier nur maximal 4.000 Euro, bezuschusst werden. Ingesamt stünden bis 2013 rund 30 Millionen Euro an Förderzuschüssen zur Verfügung.

Voraussetzung für eine Förderung ist allerdings eine aktuelle Schwachstellenanalyse des Unternehmens. Sie kann im Rahmen des ebenfalls aufgelegten Sonderfonds des "Runden Tisches" oder über einen anderen fachlich unabhängigen Berater erfolgen. Darüber hinaus muss das Unternehmen die schwierige wirtschaftliche Lage auch über Kriterien wie rückläufiger Umsatz oder abnehmenden Gewinn nachweisen können, hieß es bei der KfW.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann das Unternehmen über die Kammern vor Ort einen Antrag für eine "Turn Around Beratung" stellen. Die Kammern reichen die Anträge gemeinsam mit der Schwachstellenanalyse an die KfW weiter. Die Beratung selbst kann aber erst nach Zustimmung des Antrags erfolgen. Berater selbst können auch über die KfW-Beraterbörse ausgewählt werden.

Weitere Informationen zu Details und Ansprechpartner erhalten Sie unter rp-suche.de oder telefonisch unter der Servicenummer 01801/241124 der KfW.

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