Gesellenstück: Comeback des Hannover-Hexers
Nicht wenige hatten die Nationalmannschaftsambitionen von Robert Enke durch den Kahnbeinbruch vor vier Monaten schon zu den Akten gelegt. Leverkusens Youngster Adler flog in Lichtgeschwindigkeit am Keeper von Hannover 96 vorbei – und Enke blieb nur die Option, fleißig fürs Comeback zu schuften. Am Samstag war es nun endlich so weit – und die Leistung des 31-Jährigen konnte man nur staunend zur Kenntnis nehmen: Er machte gegen Schalke unfassbare Chancen zunichte, war letztlich der Garant für den 1:0-Erfolg der Niedersachsen. Und das alles vor den Augen von Bundestorwarttrainer Andreas Köpke. "Besser konnte es nicht laufen, ich freue mich, ein paar spektakuläre Bälle gehalten zu haben“, sagte Enke, in dessen fußballerischer Vita immerhin schon Engagements beim FC Barcelona, bei Fenerbahce und Benfica stehen.
Er würde gerne einmal in Deutschland einen Titel gewinnen, hatte der Hannover-Hexer im Winter verlauten lassen und damit Spekulationen ausgelöst, er stehe vielleicht doch auf der Wunschliste des FC Bayern. Alles Quatsch, sagte Enke nun: "Ich glaube eher, ich habe unfreiwillig das Winterloch gefüllt.“
stga