Bundesverischerungsamt TK und IKK-Direkt dürfen fusionieren

Die Hamburger Techniker Krankenkasse (TK) darf zum Beginn des kommenden Jahres mit der Kieler IKK-Direkt fusionieren. Das Bundesversicherungsamt genehmigte den Zusammenschluss.

TK und IKK-Direkt dürfen fusionieren

Die Versicherten der IKK-Direkt sollen bereits in den kommenden Tagen TK-Versichertenkarten erhalten. Der neue Verwaltungsrat, der zur Hälfte aus Versicherten- und Arbeitgebervertretern besteht, will sich am 9. Januar in Hamburg konstituieren.

Durch die Fusion entsteht Deutschlands größte Krankenkasse. In der neu entstehenden Kasse sind 7,1 Millionen Menschen versichert. Sie soll den Namen "TK" tragen. Auslöser des Zusammenschlusses sind Veränderungen durch den Gesundheitsfonds.

Zu Jahresbeginn soll auch der Gesundheitsfonds starten. Mit dem Fonds werden die unterschiedlichen Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen abgeschafft und durch einen einheitlichen Satz für alle Beitragszahler abgelöst. Kommt eine Kasse nicht mit den ihr zugewiesenen Finanzmitteln aus dem Fonds aus, kann sie von ihren Versicherten eine Zusatzprämie erheben.

ddp