Skipassindex 2009 Wie viel Piste gibt es fürs Geld?

Kleine Skigebiete, kleiner Preis – das ist nicht unbedingt der Fall. Der erstmals ermittelte Skipassindex bringt überraschende Ergebnisse.

Wie viel Piste gibt es fürs Geld?

Für rund 600 Skigebiete ermittelte der ADAC den sogenannten Skipassindex. Er zeigt das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in den Skigebieten auf, also, in welchem Gebiet Skifahrer für ihr Geld den preiswertesten Skipass und die meisten Pistenkilometer bekommen.

Und hier gab es überraschende Ergebnisse. Nicht etwa kleine Skigebiete stehen ganz oben in der Rangliste. Nein, es sind die großen. Die ersten drei Plätze gehen allesamt nach Frankreich bzw. an die Schweiz. Die Nase vorn hat das länderübergreifende Skigebiet Les Portes du Soleil (Frankreich/Schweiz). Dahinter folgen Les Trois Vallées und Megève. Unter den Top Ten finden sich außerdem Skigebiete in Italien, Österreich und der Schweiz. Die deutschen Skigebiete landeten bei der Bewertung im Mittelfeld.

Der ADAC-Skipassindex stellt die Skipasspreise in Relation zur Größe und Qualität der jeweiligen Skigebiete. Der Preis wird den variablen Pistenkilometern, Anzahl der Lifte, Qualität der Abfahrten, Schneesicherheit, Kapazitäten und Güte der Liftanlagen gegenübergestellt. Subjektive Kriterien wie Exklusivität oder atmosphärische Wahrnehmung fließen laut ADAC nicht in die Bewertung ein.

Unter den Top Ten des Skipassindex 2009 finden sich nur große Skigebiete. Sie bieten laut dem ADAC "das umfangreichste Pistenangebot, die moderneren Liftanlagen sowie flexible Beschneiungsmöglichkeiten für bessere Schneesicherheit". Doch auch die kleineren Skigebiete sind durchaus in der Lage zu punkten. Das italienische Gebiet Val di Sole beispielsweise liegt nur kanpp hinter dem fast doppelt so großen Monte-Rosa-Gebiet.

pc