Finanzkrise Hypo Real Estate will Hilfe aus dem Banken-Rettungsfonds

Der in Geldnot geratene Münchner Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate will ebenfalls Hilfe aus dem Banken-Rettungsfonds der Bundesregierung in Anspruch nehmen.

Hypo Real Estate will Hilfe aus dem Banken-Rettungsfonds

Das teilte der Konzern mit. Die Verhandlungen mit Bundesbank, Bundesfinanzministerium und der Finanzbranche über die am 6. Oktober 2008 angekündigten Liquiditätslinien im Umfang von 50 Milliarden Euro befinden sich der Mitteilung zufolge bereits im Endstadium. Um seinen kurzfristigen Liquiditätsbedarf zu sichern, hofft der angeschlagene Konzern auf Hilfen im Umfang von 15 Miliarden Euro von der Bundesbank. Ein entsprechender Antrag sei am Dienstag beim Finanzmarktstabilisierungsfonds gestellt worden.

Darüber hinaus will die Hypo Real Estate weitergehende, umfassende Unterstützung – einschließlich etwaiger Kapitalmaßnahmen – beim Finanzmarktstabilisierungsfonds beantragen. Die Inanspruchnahme des Fonds soll – nachdem die Liquiditätslinien des Konsortiums ausgereicht sind – den zusätzlichen Refinanzierungsbedarf der Gruppe absichern, hieß es.

ddp