Übernahme der Dresdner Bank Kunden behalten Kontonummern und Berater

Die Bankenfusion zwischen Commerz- und Dresdner Bank hat zunächst kaum Folgen für die Kunden der Dresdner Bank. Sie können ihre Berater und Kontonummern behalten. Der Name Dresdner Bank aber verschwindet.

Kunden behalten Kontonummern und Berater

Commerzbank-Vorstandssprecher Martin Blessing hat zugesichert, dass alle Kunden auch nach der Übernahme der Dresdner Bank ihre Berater und Kontonummer behalten. Der "Bild"-Zeitung sagte er auf die Frage, ob die Kunden neue Berater bekommen: "Nein, nur in Ausnahmefällen! Wir wollen nur Filialen zusammenlegen, die in unmittelbarer Nachbarschaft liegen. Ganz wichtig auch: Wir werden dafür sorgen, dass jeder seine Kontonummer und Bankleitzahl behält."

Blessing stellte klar, dass die neue Großbank den Namen Commerzbank tragen werde. Das Institut werde "am Ende des Zusammengehens den einheitlichen Namen Commerzbank haben. Das wird aber bestimmt noch zwei Jahren dauern, bis Filialnetz, Technik und Verwaltung zusammengelegt sind."

Beim Jobabbau seien zudem beiden Häuser betroffen. Es würden keine Quoten festgelegt. Die Aufsichtsräte des Dresdner-Bank-Mutterkonzerns Allianz und der Commerzbank hatten dem Verkauf für 9,8 Milliarden Euro am Sonntag zugestimmt. Der Fusion sollen etwa 9.000 der rund 67.000 Stellen bei Dresdner und Commerzbank zum Opfer fallen, davon rund 6.500 in Deutschland. Die Zahl der Filialen der beiden Banken soll von derzeit rund 1.900 auf zirka 1.200 reduziert werden.

ddp