Die Bundesregierung baut ihre Technologieförderung für kleine und mittlere Unternehmen aus. Das zum 1. Juli in Kraft tretende Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) zielt vor allem auf Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten ab.
Bundesregierung erweitert Technologieförderung kleiner Unternehmen
Firmen dieser Größe gelten in Deutschland als Jobmaschinen und Wachstumsträger. Das Bundeswirtschaftsministerium stockt seine Fördermittel von 450 Millionen Euro im Jahr 2005 auf 670 Millionen Euro im Jahr 2009 auf.
Die Zahl kleiner und mittlerer Unternehmen mit eigener Industrieforschung beläuft sich bundesweit auf über 100.000. Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern und 50 Millionen Euro Jahresumsatz sind mit einem Anteil von 60 Prozent an der Beschäftigung und über der Hälfte der Wertschöpfung Motor der deutschen Wirtschaft. Schätzungsweise weitere 70.000 bringen eigene Innovationen auf den Markt.
Im Vergleich zu Großunternehmen, die fast 90 Prozent der Forschung und Entwicklung bestreiten, ist das innovative Potenzial der kleinen und mittleren Firmen gering. Durch nichtrückzahlbare Zuschüsse sollen ihre Forschungs- und Entwicklungskosten, die sich oft erst nach Jahren auszahlen, abgefedert und der Zugang zu Forschungsergebnissen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen erleichtert werden.
ddp