KfW Nachfolge von KfW-Chefin Matthäus-Maier noch nicht geklärt

Die Nachfolge der Vorstandssprecherin der KfW Bankengruppe, Ingrid Matthäus-Maier, ist laut der Bundesregierung weiterhin offen. "Eine Entscheidung über die KfW-Spitze ist noch nicht getroffen", sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm und widersprach damit einem Bericht des "Handelsblattes".

Nachfolge von KfW-Chefin Matthäus-Maier noch nicht geklärt

"Zu möglichen Kandidaten will ich mich hier ausdrücklich nicht äußern, ich kann nur feststellen, dass es keine Entscheidung gibt", sagte auch der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg. Die Regierung befinde sich derzeit weiter intern in den Abstimmungen darüber, wer künftig den Chefposten bei der KfW übernehmen werde. Es gebe aus Sicht der Bundesregierung keinen akuten Zeitdruck, da die KfW "gut aufgestellt und handlungsfähig" sei. In den dafür vorgesehenen KfW-Gremien und innerhalb der Regierung dürfte jedoch "sicherlich in nächster Zeit" eine Entscheidung getroffen werden.

Das "Handelsblatt" hatte unter Berufung auf Kreise des KfW-Verwaltungsrates berichtet, dass der bisherige Vorstandsvorsitzende der nordrhein-westfälischen Förderbank NRW.Bank, Ulrich Schröder, neuer KfW-Vorstandssprecher werden soll. In den Kreisen habe es geheißen, Schröder genieße gleichermaßen das Vertrauen von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) und von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CDU), der derzeit Vorsitzender des KfW-Verwaltungsrates ist. Das Vorschlagsrecht für den Spitzenposten liegt innerhalb der großen Koalition auf Seiten der Union.

ddp