Im Windschatten des Fiat Ducato bringen auch Peugeot und Citroën die nächste Generation ihrer baugleichen Transporter an den Start. Unterschiede gibt es nur beim Antrieb.
Der französische PSA-Konzern verbaut beim Peugeot Boxer und beim Citroën Jumper weiterhin seine eigenen Motoren, deren Einspritzsy stem nach eigenen Angaben allerdings verbessert wurde.
Zur Verfügung stehen vier Dieselaggregate, die alle mit dem Rußpartikelfiltersy stem FAP ausgerü stet sind und die Euro-5-Abgasnorm erfüllen. Den 2,2-Liter-HDi-Motor gibt es in drei Leistungsstufen mit 110, 130 und 150 PS, von denen allerdings nur die beiden stärkeren auch mit Start-Stopp-Sy stem erhältlich sind. Beim Boxer in der Karosserievariante L3H2 (langer Radstand und mittlere Dachhöhe) bewirkt diese Technik laut Peugeot eine Kraftstoffeinsparung von 1,3 l/100 km. Im Stadtverkehr sinke der Kraftstoffverbrauch dank Start-Stopp-Sy stem um weitere 0,5 l/100 km.
Als kraftvoll ster Motor kommt ein 3.0 l HDi zum Einsatz, der 180 PS lei stet und schon bei einer Drehzahl von 1.400 ein Drehmoment von 400 Nm entwickelt. Die Common-Rail-Technik regelt laut Peugeot den Einspritzdruck bedarfsgerecht im Bereich von 450 bis 1.800 bar, damit der Ka stenwagen auch bei längeren Fahrten oder hoher Zuladung nicht außer Pu ste kommt.
Ko stenbewus ste Handwerker werden vor allem das verlängerte Wartungsintervall begrüßen. Nur noch alle 48.000 km muss der Boxer in die Werkstatt. Die Ventil steuerkette soll sogar das ganze Fahrzeugleben durchhalten. Außerdem gibt es den Peugeot in preisgünstiger 15-Zoll-Standardbereifung.
Seit seiner Einführung 1994 wurde der Peugeot Boxer knapp eine Million Mal verkauft, der Citroën Jumper rund 800.000-mal. Zu welchen Preisen die neuen 3,5-Tonner des PSA-Konzerns zu haben sein werden, darüber wurden bis Redaktionsschluss noch keine Angaben gemacht. ste

