Mitte Mai fällt der Startschuss für die sechste Generation des Fiat Ducato. Die Entwickler haben den Transporter gegenüber seinem Vorgänger an vielen Stellschrauben verbessert. Er ist leichter geworden, kann aber mehr Last aufnehmen.
Bis zu 2,1 Tonnen Nutzlast kann die größte Variante transportieren. Möglich wird das laut Fiat vor allem durch den Einsatz innovativer Materialien wie die Verbundwerkstoffe bei der Hinterachse.
Bei der Entwicklung haben die Italiener nach eigenen Angaben vor allem die Erfahrungen genutzt, die sie durch den Verkauf des Ducato außerhalb Europas gemacht haben. Demnach wurden die Karosserie verstärkt, die Leistung der Bremsen optimiert die Haltbarkeit von Radaufhängungen und Kupplung verbessert.
Peugeot Boxer und Citroën Jumper baugleich
Davon profitieren auch die Partner vom französischen PSA-Konzern. Die baugleichen Peugeot Boxer und Citroën Jumper setzen allerdings weiterhin auf Motoren aus dem eigenen Haus. Den 2,2-Liter Dieselmotor mit Rußpartikelfilter gibt es in drei Leistungsstufen mit 110,130 oder 150 PS.
Fiat bietet ebenfalls ausschließlich Dieselaggregate als Antrieb, allerdings gleich drei in vier Leistungsstufen. Der 2.0-Multijet-Motor mit 115 PS ist mit einem Verbrauch von durchschnittlich 5,8 Litern auf 100 Kilometer der umweltfreundlichste. Hinzu gesellen sich ein 2,3-Liter-Triebwerk mit 130 oder 150 PS sowie der Topmotor 3.0-Multijet, dessen 180 PS ein maximales Drehmoment von 400 Nm erzeugen.
Mehr Fahrerassistenzsysteme
Serienmäßig ist der neue Fiat Ducato in allen Versionen mit elektronischem Fahrstabilitätsprogramm (ESP) ausgerüstet, das den Ladezustand berücksichtigt und zusätzlich die Berganfahr-Hilfe (Hill Holder) sowie die elektronische Überschlagsvermeidung (Rollover Mitigation) enthält. Auf Wunsch stehen außerdem das automatisierte Getriebe Comfort Matic und ein elektronisches Sperrdifferenzial inklusive Bergabfahr-Hilfe (Hill Descent Control) zur Verfügung.
Im Innenraum fallen die neu gestalteten Sitze und ein multifunktionaler Tablet- und Smartphone-Halter auf, der neben traditionellen Papierdokumenten auch modernen Smartphones oder Laptops sicheren Halt bietet.
Angeboten wird der Fiat Ducato in vier Radständen und drei Aufbauhöhen mit einem Ladevermögen zwischen acht und 17 Kubikmetern. Allein die Palette der Kastenwagen umfasst acht unterschiedliche Modelle. Zudem soll es Fahrgestelle mit und ohne Kabine in sechs verschiedenen Längen geben.


