Zur Halbzeit auf Platz fünf Handwerks-Team startet Aufholjagd bei Frauenrallye

Das Handwerks-Team hat bei der Frauenrallye Aïcha des Gazelles in Marokko das Feld von hinten aufgerollt. Von Platz 13 aus sind Bianca Mühlhammer und Claudia Uhlmann auf Rang fünf nach vorn gefahren. Allerdings liegt die „Königsetappe“ noch vor den Fahrerinnen.

Gefragtes Film- und Fotomotiv. - © Foto: Maienga

Auf den beiden Marathon-Etappen, die in diesem Jahr erstmals direkt aufeinander folgen, dürfte die Entscheidung bei der 24. Auflage der Rallye Aïcha des Gazelles fallen. Eine Marathon-Etappe hat doppelt so viele Checkpoints wie eine normale und dauert folglich zwei Tage. Die Nacht müssen die Fahrerinnen in der Wü ste verbringen, ohne das gewohnte Biwak mit sanitären Einrichtungen, Zeltplatz und einem großen Gemeinschaftszelt für die Mahlzeiten.

Die Anstrengungen einer Marathon-Etappe sind enorm, vor allem wenn das Wetter Kapriolen schlägt. Wie schnell man im Sandsturm die Orientierung verlieren kann, haben Bianca Mühlhammer und Claudia Uhlmann auf der er sten Etappe erleben müssen. Gleich zwei Checkpoints hatten sie ausgelassen, was sehr viele Strafpunkte einbrachte.

Rallye Aïcha des Gazelles: So ist das Wü stenrennen

Allerdings haben die Schneidermei sterin und die Kfz-Mechatronikerin davon unbeeindruckt auf den näch sten beiden Etappen ein bravouröses Rennen geliefert, sind nahe der Ideallinie von Checkpoint zu Checkpoint geeilt. Der Lohn war der Sprung von Platz 13 auf Platz fünf.

Noch besser als beim Handwerks-Team läuft es für Sabrina Trillmann und Astrid Ebermann von Daimler im zweiten Mercedes-Benz Sprinter. Ausgestattet mit der Erfahrung des Vorjahres liegen sie zur Halbzeit der Rallye in der Kategorie Crossover sogar in Führung.

Bianca Mühlhammer und Claudia Uhlmann, die erstmals in der Sahara am Start sind, hatten beim Prolog allerdings gezeigt, dass auch mit ihnen zu rechnen ist. Ihr zweiter Platz geht jedoch nicht in die Wertung ein, sicherte ihnen nur den zweiten Startplatz vor der er sten Etappe.

Auf dieser hatten alle Teams mit Sandsturm und schlechter Sicht zu kämpfen. Unter diesen erschwerten Bedingungen verfehlten die Handwerkerinnen zwei Checkpoints, haben aber inzwischen eine tolle Aufholjagd hingelegt. ste