Spritpreise Wer an den Festtagen tankt, spart

Pünktlich zum Start der Weihnachtsreisewelle werden die Spritpreise steigen. Doch wer es schafft, mit dem Tanken bis zu den Festtagen zu warten, kann sich auf günstige Preise einstellen, erwarten Experten von ADAC und Auto Club Europa (ACE). Autofahrer seien deshalb gut beraten, diese Preisdellen zu nutzen.

Die Spritpreise sind zwar momentan im Jahresvergleich nicht sehr hoch, doch vor den Feiertagen werden sie voraussichtlich steigen. - © Foto: K.-U. Häßler/Fotolia

Noch vor Weihnachten dürften die Preise an den Zapfsäulen noch einmal anziehen. Wer längere Strecken fahren muss, sollte also besser schnell tanken – oder aber erst an den Festtagen. Denn nach der Reisewelle zu den Festtagen wird Sprit wohl wieder günstiger. So erwarten ADAC und ACE pünktlich zum Start der Weihnachtsreisewelle wieder um einige Cent höhere Kraftstoffpreise.

Derzeit moderate Kraftstoffpreise

"Doch an den Festtagen kehrt auf den Straßen Stille ein", sagt ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner. Deshalb seien dann wieder zurückgehende Preise an den Zapfsäulen nicht unwahrscheinlich: "Verbraucher sind gut beraten, diese Preisdellen zu nutzen."

Insgesamt bewegten sich die Kraftstoffpreise derzeit aber auf einem recht moderaten Niveau, sagte Andreas Hölzel vom ADAC. Aktuell müssten Autofahrer im bundesweiten Durchschnitt je Liter Super E10 1,53 Euro zahlen, 0,3 Cent mehr als vor einer Woche. Diesel sei um 0,1 Cent billiger und koste derzeit 1,44 Euro. Reisenden, die längere Strecken unterwegs sein werden, empfiehlt der ADAC, möglichst vor dem Start in die Festtage zu tanken und teure Autobahn-Stationen zu meiden. dpa