Immer mehr Waren und Material werden immer schneller über Straßen, Auotbahnen und durch die Städte bewegt. Aber die Gefahren durch ungesicherte Ladung werden häufig unterschätzt.
Vorsicht beim Bremsen und in den Kurven
"Wer glaubt, Ladung bleibt fest, wenn sie mit Körperkraft nicht zu verschieben ist, macht einen gefährlichen Fehler", sagt Bernhard Arenz, Präventionsleiter der Berufsgenossenschaft BAU. Beim Bremsen, Beschleunigen und in Kurven entstehen enorme Kräfte durch die Ladung. Sie drückt mit bis zu 80 Prozent des Eigengewichtes nach vorne. Beim Anfahren und in Kurven kann die Kraft bis zu 50 Prozent des Gewichtes betragen.
"Nur wer das Ladegut richtig verstaut, fährt sicher", unterstreicht Arenz. Im Pkw sollte das Gepäck im Kofferraum immer möglichst weit nach vorn geschoben werden. Im Kombi schützt ein Trenngitter oder Gepäcknetz Fahrer und Mitreisende vor möglichen Verletzungen durch lose Gegenstände, die beim Bremsen nach vorne fliegen.
Schwere Gegenstände gehören in jedem Fall nach unten. Die Ladung muss so verstaut sein, dass sie nicht verrutschen kann, weder beim Bremsen, in Kurven oder bei sonstigen Fahrmanövern. Ein wichtiges Hilfsmittel sind Antirutschmatten. Mit Dicken zwischen einem Millimeter für den Pkw und bis zu 30 Millimeter für Lasten auf Lkw sorgen sie für hohe Reibkräfte und hindern die Ladung am Verrutschen.
dapd
