Ford rüstet vier Modelle mit Stabilisierungsprogramm aus

Elektronische Helfer kontrollieren den Anhänger
Ford hat weitere Pkw-Modelle mit der Anhänger-Stabilisierung (Trailer Sway Control) ausgerüstet. Die Elektronik vermindert das Risiko, dass der Anhänger aufschaukelt und dadurch ins Schlingern kommt. Gedacht als Sicherheitsaspekt für die Urlauber, die mit Wohnanhänger in die Ferien düsen, kann der elektronische Assistent auch bei gewerblichen Hängerfahrten helfen, die Ladung sicher ans Ziel zu bringen.
Ford bietet daher bei der Bestellung einer Anhängerkupplung serienmäßig die elektronische Anhänger-Stabilisierung. Der Kuga war das erste Modell mit diesem Sicherheitssystem, jetzt gibt es die elektronische Anhänger-Stabilisierung auch für den neuen Ford Focus, den Ford C-MAX und den Ford Grand C-MAX. Ab 2012 wird die elektronische Anhänger-Stabilisierung dann auch für die nächste Generation des Ford Ranger verfügbar sein.
Bei der elektronischen Anhänger-Stabilisierung von Ford handelt es sich um eine Zusatzfunktion des elektronischen Sicherheits- und Stabilitätsprogramms (ESP). Kündigt sich das Aufschaukeln an, greift die Elektronik vornehmlich über gezieltes Abbremsen der Vorderräder des Zugfahrzeugs ein. Dabei werden das linke und rechte Rad abwechselnd verzögert, was eine Ausgleichbewegung zum schlingernden Anhänger erzeugt und die Gefahrensituation entschärft. Gleichzeitig regelt die Elektronik das Motormoment zurück, um eine weitere Beschleunigung des Gespanns zu verhindern, bis der Anhänger eine unkritische Geschwindigkeit erreicht hat, bei der er sich wieder stabilisiert.
Bei Ford gibt es zudem ein System, das den Fahrer beim Rangieren und Ankuppeln von Anhängern unterstützt - die Rückfahrkamera. Sie ist erhältlich für die Baureihen Fiesta, C-MAX, Grand C-MAX, Kuga, Mondeo, S-MAX, Galaxy und Transit sowie bald auch für die nächste Generation des Ranger.dhz