Ford bringt den Transit Connect Electric auf den deutschen Markt. Bei einem Projekt in Köln wird die Alltagstauglichkeit getestet

Transporter unter Strom
Das Zeitalter der Elektromobilität rückt unaufhaltsam näher. Immer mehr Fahrzeuge kommen in den Handel - auch Nutzfahrzeuge für den Gewerbetreibenden. Ab sofort kann derFord Transit Connect Electric in Deutschland bestellt werden.
„Die umweltschonende Gestaltung von Mobilität ist von grundlegender Bedeutung für die Zukunft. Wir sind davon überzeugt, dass wir den Ford Transit Connect Electric genau zum richtigen Zeitpunkt auf dem Markt anbieten“, sagt Philip Pfohe, Präsident des Verbandes der europäischen Fordhändler. Sein Unternehmen in Hamburg bietet als erstes Autohaus in Deutschland die Elektroversion des leichten Nutzfahrzeuges an.
Angetrieben wird der Ford Transit Connect Electric von dem bewährten Force-Drive-Elektromotor, mit dem eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h erreicht wird. Die notwendige Energie bezieht der Ford Transit Connect Electric aus hochmodernen Lithium-Ionen-Batteriepaketen von Johnson Controls-Saft mit einer Speicherkapazität von 28 kWh. Damit bietet der kompakte und vielseitige Transporter eine Reichweite von bis zu 130 km - und das bei einer Nutzlast von 500 kg. Der Ladeprozess ist je nach dem Entladezustand der Batterie nach spätestens acht Stunden abgeschlossen. Besonders geeignet ist der Ford Transit Connect Electric für den Kurzstreckenbetrieb mit vielen Fahrunterbrechungen, beispielsweise im Stadtverkehr.
Beim Bau des Elektrotransporters der Transit-Connect-Reihe kooperiert Ford unter anderem mit Azure Dynamics, dem Weltmarktführer für Elektro- und Hybridantriebe im Nutzfahrzeugbereich. Ein weiterer Partner ist das Unternehmen Lotus Lightweight Structures Ltd. im englischen Worcester, wo bereits mit dem Einbau von Elektroantrieben in die serienmäßigen Ford-Basisfahrzeuge begonnen wurde.
Eine größere Flotte des Ford Transit Connect Electric wurde bereits nach Norwegen ausgeliefert, wo die Post 20 Fahrzeuge im Verteilerverkehr einsetzt. Praktische Erfahrungen werden laut Ford außerdem im Rahmen des Modellprojektes „colognE-mobil“ in Köln gesammelt. Innerhalb dieser Kooperation zwischen den Ford-Werken, dem Energieversorger RheinEnergie, der Stadt Köln sowie der Universität Duisburg-Essen kommen zehn Ford Transit Connect Electric zum Einsatz. Ziel ist es, die Elektrofahrzeuge unter realen Alltagsbedingungen im innerstädtischen Liefer- und Verteilerverkehr zu testen. dhz