Oldtimer im Handwerk: Zeigen Sie uns Ihr Liebhaberstück

Erster Mini oben ohne
Wie viele Oldtimerliebhaber es im Handwerk gibt, beweisen die zahlreichen Bewerbungen für einen der Startplätze bei der Bavaria Historic, die die Deutsche Handwerks Zeitung verlost. Innerhalb einer Woche nach dem Aufruf waren schon reichlich 250 Bewerbungen eingegangen. Auf unserer Internetseite www.deutsche-handwerks-zeitung.de möchten wir Handwerker vorstellen, die einen Oldtimer ihr Eigen nennen und das gute Stück hegen und pflegen wie Robert Klauer, beim dem ein ganz besonderer Austin Mini in der Garage steht.
Bei dem 1978 gebauten Modell handelt es sich um das wahrscheinlich erste Mini-Cabriolet, wie es damals eigentlich gar nicht im Angebot des englischen Herstellers war. Erst durch den Umbau eines Kfz-Meisters in Siegen hat sich der Werks-Mini in ein Carbio verwandelt. Als Robert Klauer vor gut zwei Jahren im Internet nach einem Mini recherchierte, ist ihm das Cabrio sofort ins Auge gestochen. Der Kreishandwerksmeister aus Kaufbeuren-Neugablonz konnte den Verkäufer überzeugen, dass der Mini bei ihm in guten Händen ist.
Nun knattert der rote Flitzer auf seinen Zehn-Zoll-Rädern gelegentlich durchs Allgäu und zieht dabei neugierige Blicke auf sich. „Ich wurde sogar schon an einer roten Ampel angesprochen, ob ich den Mini nicht verkaufen möchte“, erzählt Klauer. Aber das kommt bei einem Oldtimerfan wie ihm natürlich nicht in Frage. Neben dem Mini stehen noch eine Drei-Zylinder-Zweitakter Suzuki GT380 des Baujahrs 1979 und ein Renault Alpin A 310S (Baujahr 1984) in der Garage. Sowohl das Motorrad als auch der sportliche Youngtimer sind beim Erstbesitzer Robert Klauer bestens aufgehoben - nicht nur die glänzenden Felgen zeugen vom gepflegten Zustand. Und natürlich sind sie wie der Mini jederzeit fahrbereit. ste