Der Autohandel in Deutschland rechnet mit mehr Absatz bei Gebrauchtwagen. Für Autofahrer heißt das: Sie müssen sich auf steigende Preise einstellen. Das geht aus einer aktuellen Befragung zum Gebrauchtwagenmarkt 2011 des TÜV Süd hervor.
Mehr Absatz und höhere Preise
Demnach werde sich der Gebrauchtwagenmarkt stabilisieren und der Gebrauchtwagenhandel im Vergleich zum Neuwagengeschäft weiter an Bedeutung zunehmen - besonders bei jungen Gebrauchtwagen.
Laut der Studie rechnen über 42 Prozent der befragten Händler in diesem Jahr mit steigenden Preisen, nur 16 Prozent glauben, dass die Preise sich zurückentwickeln. Ähnlich sieht es bei den Absatzerwartungen aus: 50 Prozent rechnen mit einem Anstieg, nur 17 Prozent befürchten eine Entwicklung in die andere Richtung.
Trotz des Optimismus rechnen nur 35 Prozent der Befragten damit, dass sich ihr Gewinn brutto erhöht. 25 Prozent sind zurückhaltender und prognostizieren weniger Gewinn.
An der Befragung nahmen 406 Autohäuser und Werkstätten in ganz Deutschland teil.
Die Studie kommt außerdem zu dem Ergebnis, dass das Internet eine wichtige Komponente für den Vertrieb ist, da die Händler dadurch mehr Kunden - auch aus dem Ausland - gewinnen. 93 Prozent der Befragten nutzen das Internet als Verkaufsplattform. Die Hälfte betreibt eigene Online-Shops.
Die Gebrauchtwagenstudie 2011 des TÜV Süd finden Sie unter tuev-sued.de .