Fiat bringt mit dem Fiorino sein drittes Erdgasmodell an den Start

Mehr Reichweite durch umweltfreundlichen Antrieb
Umweltbewusste Fiatfreunde können den Fiorino ab sofort in einer ökologischen Variante fahren. Der Kleintransporter wird ab sofort mit bivalentem Antrieb auf dem deutsche Markt angeboten. In dieser Modellvariante kann der Fiorino wahlweise mit Benzin oder Erdgas betrieben werden.
Neben dem ökologischen Effekt verfügt der Fiat Fiorino Natural Power über ein weiteres Plus, denn durch den zusätzlichen Gasbehälter erhöht sich die Reichweite nach Herstellerangaben auf rund 960 km. Der als „Van of the Year 2009“ ausgezeichnete Fiat Fiorino ist bereits das dritte Modell von Fiat Professional, das Erdgas tanken kann. Fiat Professional baut damit seine Spitzenposition auf dem europäischen Markt für Transporter mit Erdgasantrieb aus. 2008 erreichte die Marke einen Anteil von 72,5 Prozent.
Der neue Fiat Fiorino Natural Power wird von einem 1,4-l-Vierzylinder angetrieben, der im Benzinbetrieb 57 kW (77 PS), im Erdgasbetrieb 51 kW (70 PS) leistet. Die Auswahl des Treibstoffs kann der Fahrer mittels eines Schalters am Armaturenbrett treffen. Der Motor erfüllt die Anforderungen der Emissionsnorm Euro 5.
Der zusätzliche Erdgasvorrat ist in zwei Unterflurtanks (Inhalt 18 und 66 l) untergebracht. Diese Anordnung gewährleistet das gegenüber dem konventionell angetriebenen Fiat Fiorino nur geringfügig eingeschränkte Ladevolumen. Der Boden des Laderaums ist über seine gesamte Länge eben und weist keine Stufen auf, im Vergleich zum normalen Fiorino ist der Ladeflächeboden jedoch um 13 cm erhöht. Den Erdgas-Fiorino gibt es als Kastenwagen (ab 12.500 Euro) oder Kombi (ab 13.600 Euro) in jeweils zwei Ausstattungsversionen. dhz