Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft Nur wenige Änderungen bei den Kfz-Versicherungen

In der Regionalstruktur der Autoversicherung gibt es in diesem Jahr nur geringfügige Veränderungen. Knapp 64 Prozent der 434 Zulassungsbezirke verbleiben in der gleichen Haftpflicht-Regionalklasse.

Nur wenige Änderungen bei den Kfz-Versicherungen

Von den zugelassenen Pkw bleiben sogar etwa 69 Prozent in derselben Regionaleinstufung – im Jahr zuvor waren dies knapp 64 Prozent. Das teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit.

Ändert sich der Versicherungsbeitrag, kann der Versicherungsnehmer den Vertrag kündigen. Allgemein ist dies zum Jahresende möglich. Die neue Regionalstatistik ist für die Versicherer unverbindlich und kann ab sofort für Neuverträge, für bestehende Verträge zur Hauptfälligkeit – in der Regel ab 1. Januar 2009 – angewendet werden.

Die jährlich angepassten GDV-Statistiken ergeben sich aus der Zahl und Schwere der Schadenfälle, die durch Fahrzeuge, die in einer bestimmten Region zugelassen sind, verursacht werden. Die sogenannte Regionalklasse ist ein Tarifmerkmal zur Berechnung der Prämien zur Kfz-Versicherung.

In der Regionalstruktur für die Vollkaskoversicherung ändert sich in 82 Prozent der Zulassungsbezirke nichts. Mehr als zehn Prozent werden eine Klasse günstiger eingestuft. Die Zulassungsbezirke Görlitz und Stollberg, der künftig zum Erzgebirgskreis gehört, werden um zwei Klassen hochgestuft. In Teilkasko bleiben 80 Prozent der Kreise in der gleichen Klasse.

Der günstigste Zulassungsbezirk in der Autohaftpflichtversicherung ist mit einem Indexwert von 72,6 (bundesweiter Durchschnitt = 100) der Elbe-Elster-Kreis (Brandenburg). Schlusslicht wie im Vorjahr: der Landkreis Kaufbeuren (127,5). In der Vollkaskoversicherung fährt man wie im Vorjahr am günstigsten im Kreis Friesland (75,2) - den höchsten Wert hat Berlin (129,6). In der Teilkaskoversicherung reicht der Index von 55,6 in Würzburg bis 227,2 im Kreis Uecker-Randow.

ddp