Optisch hat sich nicht viel verändert. Wieso auch, schließlich soll der 911er ein 911er bleiben. Doch unter der Haube hat Porsche eine Revolution vollzogen. Mit Bildergalerie.
Porsche 911: Revolution unter der Motorhaube
Vier neue Modelle bringt Porsche Anfang Juli auf den Markt. Die zwei Coupés und zwei Cabrios sind mit neu entwickelten Sechszylinder-Boxer-Motoren mit 3,6 und 3,8 Liter Hubraum ausgestattet. Wirklich revolutionär ist etwas anderes: Zum ersten Mal setzt Porsche die Benzindirekteinspritzung bei einem Sportwagen ein und durch das optionale Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) erhält der Elfer noch mehr Sportlichkeit.
Carrera mit sieben Gängen
Das PDK verfügt über sieben Vorwärtsgänge und verbindet den Fahrkomfort einer Wandlerautomatik mit der Schaltdynamik eines sequenziellen Renngetriebes. Der Gangwechsel erfolgt mittels zweier Kupplungen ohne Schaltpausen. Da das PDK auch über eine Automatik-Funktion verfügt, ersetzt es bei den Modellen Carrera und Carrera S die bisherige Automatik Tiptronic S. Dank optimitierter und adaptiver Schaltprogramme verbessert PDK die Beschleunigung und verringert nach Porsche-Angaben den Verbrauch.
Diesen hat Porsche bei der neuen 911-Generation reduziert. Das Carrera Coupé erreicht mit dem PDK einen Verbrauch von 9,8 Litern pro 100 Kilometer. Damit bleiben die neuen Modelle deutlich unter der Grenze von 11 Litern. Auch die CO2-Emissionen sinken laut Porsche um bis zu 15 Prozent.
Mehr PS
Niedrigerer Verbrauch, bessere Leistung – das zeichnet den neuen 911er aus. Beim 3,6 Liter-Motor des Carrera steigt die Leistung um 20 PS auf 345 PS. Der Carrera S mit seinem 3,8 Liter-Motor legt um 30 PS auf 385 PS Leistung zu. Der Zuwachs ermöglicht es dem Carrera S Coupé, eine Höchstgeschwindigkeit von knapp über 300 km/h zu erreichen. Das bedeutet, dass das Coupé mit dem Sieben-Gang-PDK in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen kann. Damit ist er 0,2 Sekunden schneller als mit einem handgeschalteten Sechsganggetriebe. Als zusätzliche Sonderausstattung zum PDK gibt es noch das Sport Crono Plus, inklusive der Beschleunigungsautomatik Launch Control.
Neue Lichttechnik
Im Design dagegen hat Porsche vieles beim Alten gelassen. Das ist auch gut so. Schließlich soll der Elfer ein Kultobjekt bleiben. Die Design-Innovationen sind im Front- und Heckbereich sowie an der der neuen Lichttechnik mit LED erkennbar. Das LED-Tagfahrlicht und die serienmäßigen Bi-Xenon-Scheinwerfer erhöhen die Erkennbarkeit der typischen 911-Silhouette. Auch die Heckleuchten sind mit LED ausgestattet. Als weitere Option bietet Porsche außerdem ein dynamisches Kurvenlicht für alle Modelle an.
pc