Um Facebook-Nutzer noch gezielter mit Werbung zu bedienen, will Facebook jetzt auch das Surfverhalten im Internet analysieren. Gleichzeitig soll es aber einen besseren Werbeschutz für Mitglieder geben.

Facebook möchte seine Nutzer noch zielgerichteter mit Werbung versorgen und damit zusätzliche Einnahmen erzielen. Bisher hatte der Konzern nur das Surfverhalten auf der Facebook-Homepage durchleuchtet, um Firmenanzeigen passgenau zuzuschneiden. Wenn ein Nutzer "gefällt mir" klickt, bekommt Facebook Informationen, die das Unternehmen zur Schaltung von Anzeigen nutzt.
Surfverhalten im Internet untersucht
Doch damit die Anzeigen noch exakter auf die Zielgruppe passen, will Facebook nun auch das Surfverhalten auf anderen Webseiten untersuchen. Dies teilte das Unternehmen auf seinem Firmenblog mit.
Gleichzeitig kündigte Facebook jedoch an, seinen Nutzern mehr Kontrolle über die angezeigte Werbung auf den Pinnwänden geben. So soll es möglich sein, unerwünschte Werbebotschaften zu blockieren.
Option zunächst in den USA
In den kommenden Wochen soll die Option zunächst in den USA eingeführt werden. Danach ist geplant, sie in andere Länder auszudehnen. Nutzer haben jedoch auch die Möglichkeit, die neuen Werbeeinstellungen abzulehnen. meh