Datenbank Mit energieeffizienter IT Geld sparen

Ob PCs, Notebooks oder Drucker – bei der Anschaffung von IT für den Betrieb gibt es diverse Auswahlkriterien. Die Hersteller werben meist für die besondere Leistungsfähigkeit ihrer Geräte oder das schicke Design. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sollen Käufer aber vor allem auf den Energieverbrauch achten. Hilfestellung gibt eine neue Datenbank.

Unternehmen erkennen energieeffiziente IT laut Studie inzwischen als Wettbewerbskriterium. - © ferkelraggae / Fotolia

Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) schafft Verbrauchern Übersicht im Technik-Dschungel und hat in einer Datenbank Informationen über rund 11.000 Geräte auf dem Markt zusammengestellt. Betriebsinhaber können bei der Anschaffung neuer IT damit den Stromverbrauch und die Energiekosten verschiedener Geräte direkt vergleichen. Neben PCs, Notebooks und Monitoren sind auch Drucker, Scanner und Kopiergeräte in der Datenbank enthalten. Geräte die bestimmte Standards erfüllen, lassen sich am Label "Energy Star" erkennen.

Laut Dena können so im Idealfall bis zu 50 Prozent an Stromkosten eingespart werden. Der kostenlose Zugriff auf die Datenbank ist unter topgeraete.de möglich.

"Green Business" wird wichtiger

Dass viele Unternehmen inzwischen sensibilisiert sind für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zeigt eine aktuelle Umfrage des Hightech-Verbandes Bitkom und der Unternehmensberatung BearingPoint. Drei Viertel (75 Prozent) der deutschen Unternehmen messen dem sogenannten "Green Business" eine hohe Bedeutung für ihren zukünftigen Erfolg und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu.

Knappe finanzielle Mittel sind laut Umfrage noch das größte Hindernis für den Einsatz von energieeffizienter IT. Dennoch hat sich nur knapp die Hälfte der Unternehmen mit einschlägigen staatlichen Förderprogrammen befasst. Genutzt werden öffentliche Mittel sogar nur von jedem zwanzigsten Unternehmen.

Über die Hälfte der Studienteilnehmer gaben unabhängig von der Unternehmensgröße an, in den nächsten drei Jahren in Projekte zur Förderung von „Nachhaltigkeit durch IT“ investieren zu wollen. Allerdings fehle es oft an strategischen Ansätzen, innovative IT für eine bessere Ressourceneffizienz und damit als Beitrag zur Nachhaltigkeit einzusetzen.

Die Studie basiert auf einer Befragung von 280 Unternehmen aller Branchen und kann unter green-it-beratungsbuero.de heruntergeladen werden. sg/Bitkom