Politisches Frühstück der Gesundheitshandwerke Gröhe steht zum Meister

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe stellt sich an die Seite der Gesundheitshandwerke. Die Meisterpflicht sei ein Garant für Produktqualität und Patientenschutz im deutschen Gesundheitssystem, betonte der Minister. Und die Bedeutung der Gesundheitsgewerke wird noch weiter wachsen.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (rechts) betonte gegenüber Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf, die Bedeutung der Gesundheitshandwerke. - © Wilfried Meyer/ZVA

Der demografische Wandel führt dazu, dass die Bedeutung präventiver Gesundheitsdienstleistungen weiter zunimmt. Darauf wies Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe anlässlich seines Besuches beim politischen Frühstück der Gesundheitshandwerker in der Handwerkskammer Düsseldorf im August hin.

Schon jetzt leisteten die Gesundheitshandwerke einen wichtigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beitrag, urteilte der Minister und verwies auf die Versorgung der Patienten einerseits und die Funktion der Unternehmen als Ausbilder und Arbeitgeber andererseits.

Minister bekennt sich zum Meisterbrief

Während der Veranstaltung bekannte sich der Minister explizit zum Meisterbrief. „Hier können Sie mich ausdrücklich an Ihrer Seite wissen“, sagte Gröhe. „Die Meisterpflicht garantiert die hohe Produktqualität und den Patientenschutz im deutschen Gesundheitssystem.“

Schon anlässlich einer früheren Veranstaltung hatte der Minister die fünf Gesundheitsgewerke Augenoptiker, Hörgeräteakustiker, Orthopädie­techniker, Orthopädieschuhtechniker und Zahntechniker als “wichtige Player im Gesundheitswesen“ bezeichnet.

Optometristen arbeiten präventiv

Thomas Truckenbrod, Präsident des Zentralverbandes der Augenoptiker und Optometristen, teilt diese Einschätzung: “In einer älter werdenden Gesellschaft wird gesundheitliche Prävention immer wichtiger“, sagte er und verwies auf das Fort- und Weiterbildungsangebot zum Optometristen. dhz