Jahresbilanz DGUV 2013 Weniger Unfälle bei der Arbeit

Das Unfallrisiko am Arbeitsplatz ist 2013 auf einen neuen Tiefststand gesunken. Das geht aus Zahlen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hervor. Unter den Berufskrankheiten dominiert eine Krankheit deutlich.

Trotz steigender Versichertenzahlen sank die Unfallanzahl auf 874.514 – 450 davon endeten tödlich. - © Foto: Zerbor/Fotolia

Aus der Jahresbilanz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) geht hervor, dass das Unfallrisiko im vergangenen Jahr auf 22,5 meldepflichtige Unfälle je 1.000 Vollarbeiter sank.

Trotz steigender Versichertenzahlen sank die Unfallanzahl auf 874.514 – 450 davon endeten tödlich. 317 Versicherte verloren auf dem Weg zur Arbeit ihr Leben.

"Ansporn, noch besser zu werden"

"Diese Entwicklung ist nicht zuletzt ein Beleg dafür, dass sich die gemeinsamen Anstrengungen von Betrieben, Versicherten und Unfallversicherung im Arbeitsschutz lohnen", erklärt DGUV-Hauptgeschäftsführer Joachim Breuer. "Gerade vor dem Hintergrund, dass dieses Jahr der Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in Deutschland stattfindet, ist uns dies ein Ansporn, noch besser zu werden."

Anstiege bei Berufskrankheiten

Leichte Anstiege verzeichneten Berufsgenossenschaften und Unfallkassen jedoch bei den Berufskrankheiten (BK) – ein Plus von rund 1,4 Prozent. Bei etwa der Hälfte dieser Fälle handelte es sich um berufsbedingte Hauterkrankungen. 2013 erhielten 4.815 Versicherte erstmals eine BK-Rente.

2.343 Versicherte starben infolge einer Berufskrankheit - asbestbedingte Erkrankungen waren wie in den Vorjahren auch 2013 die Haupttodesursache. dhz