Belüftungsvarianten für Systemhallen gibt es auch für geringere Budgets
Luft holen durch den First
Die Anforderungen an die Belüftung von Systemhallen kann einerseits durch den Einsatz von aufwendigen technischen Belüftungssystemen, meist auch in Kombination mit einer Heizung oder Klimaanlage, erfüllt werden. Steht jedoch nur ein knappes Budget zur Verfügung und wird keine Isolierung der Halle gegen Kälte oder Wärme benötigt, kann die Belüftung auch durch die Ausnutzung der natürlichen Luftzirkulation erfolgen. Hierfür bietet Haltec, Anbieter von Systemhallen, verschiedene Lösungsmöglichkeiten an, die für jede Halle verfügbar sind.
Die günstigste Möglichkeit, den Innenraum der Halle zu belüften, bietet sich durch die Montage von Firstprofilen an, die über die gesamte Länge angebracht werden. Die Profilplatte aus lichtdurchlässigem und witterungsbeständigem PVC wird dabei beidseitig über die Trapezbleche angebracht, die an den Firstpfetten montiert sind. Die Luft zirkuliert durch die Sicken der Trapezbleche nach außen und sorgt auf diese Weise für Austausch und ausreichend Tageslicht.
Eine Alternative ist die Montage von Lüfterhauben über die gesamte Hallenlänge. Durch den Abstand der Haube vom First der Halle entsteht – einem Kamin ähnlich – ein größerer Raum, in dem die Luft strömen kann. An der Haube befindet sich ein Zargenprofil, das das Eindringen von Regenwasser und Schnee in den Innenraum verhindert.
Soll bei dieser Lösung für den Einfall von Tageslicht gesorgt werden, empfiehlt sich die Montage von Lichtbändern im Dach oder in den Wänden.
Reichen diese Varianten nicht aus, lassen sich Dachlichtbänder auf dem First montieren, bei denen einzelne Elemente geöffnet werden können. Hierdurch kann die Belüftung gezielt gesteuert werden. Auch der Schutz gegen Witterungseinflüsse wie Nässe und Kälte sei mit dieser Variante am besten gegeben, so die Firma Haltec, da die Lichtbänder im geschlossenen Zustand dicht verschlossen und gegen Kälte isoliert werden können. Eine sehr gängige Lösung ist die Montage von Dachlichtkuppeln, die an verschiedenen Positionen auf der Dachschräge angebracht werden und ebenfalls bei Bedarf geöffnet und geschlossenen werden können. Sowohl Lichtbänder als auch Lichtkuppeln lassen sich auch als Rauch-Wärme-Abzug ausgestalten. Kommt es etwa zu einem Brand im Innenraum öffnen sich die Lichtbänder und Lichtkuppeln bei einer Temperatur von etwa 70°C und sorgen für einen rechtzeitigen Abzug von Rauch und Hitze.
Zur Ausnutzung der natürlichen Thermik ist es generell notwendig, nicht nur auf dem Dach, sondern auch in den Wänden für Belüftungsmöglichkeiten zu sorgen, um die Zirkulation zu gewährleisten. Hierzu lassen sich Belüftungsgitter in den Wänden montieren, die das gezielte Eindringen von Luft ermöglichen.dhz
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