„Green IT“ – Klimawandel lässt die CeBIT-Macher nicht kalt

Zur weltgrößten Computermesse steht Energieeffizienz im Fokus

Viele Computer und Laptops sind noch immer Stromfresser. Die CeBIT will zeigen, dass es auch anders geht. Foto: Deutsche Messe AG

„Green IT“ – Klimawandel lässt die CeBIT-Macher nicht kalt

Es ist wieder so weit: Vom 4. bis 9. März trifft sich die Fachwelt zur größten Informations- und Telekommunikationsmesse CeBIT in Hannover. Als Schwerpunkt wurde das Thema „Green IT“ in den Fokus gerückt – der Klimawandel lässt also auch die Veranstalter der weltgrößten Computermesse nicht kalt.

„Auf der Suche nach den besten Lösungen zur Verringerung der CO2-Belastung und der Energieeffizienz hat die ITK-Branche eine Schlüsselfunktion“, sagte Ernst Raue, Vorstand der Deutschen Messe AG. Mit drei Bausteinen – dem „Green IT“-Village, dem „Green IT“-Guide sowie einem besonderen Kongressprogramm – sollen grüne Lösungen während der CeBIT vorgestellt werden.

Renommierten Studien zufolge entspricht die abgegebene CO2-Menge des weltweiten Equipments an Informations- und Telekommunikationsgeräten in etwa der des internationalen Luftverkehrs. Seit geraumer Zeit arbeiten zahlreiche Unternehmen der Branche an energieeffizienten Systemen, angefangen bei stromsparenden Laptops – das so genannte „Green Computing“ – bis hin zu klimafreundlichen, so genannten „grünen Rechenzentren“. Zudem kann intelligente ITK-Technik in der Steuerung von Maschinen und Anlagen in erheblichem Umfang zur Reduktion des Energieverbrauchs und damit ebenso zur Kostenreduzierung beitragen. Diese Potenziale werden nach wie vor nicht in vollem Umfang ausgeschöpft.

Die Deutsche Messe AG kooperiert für ihren diesjährigen Schwerpunkt mit der Initiative „Climate Savers Computing“, einem Verbund aus mehr als 20 führenden IT-Unternehmen, die den Stromverbrauch von Computern um bis zu 80 Prozent senken möchten. ste

Ausführliche Informationen zur CeBIT finden Sie im Internet unter www.cebit.de oder im Weblog unter www.01blog.de