Die Zahl der Asylanträge in Deutschland steigt weiter deutlich an. In den ersten fünf Monaten des Jahres haben 17.369 Personen einen Erstantrag gestellt, wie das Bundesinnenministerium am Dienstag in Berlin mitteilte. Das waren rund 37 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mehr als die Hälfte der Asylanträge (57 Prozent) wurde den Angaben zufolge abgelehnt.
Immer mehr Asylanträge in Deutschland
Berlin (dapd). Die Zahl der Asylanträge in Deutschland steigt weiter deutlich an. In den ersten fünf Monaten des Jahres haben 17.369 Personen einen Erstantrag gestellt, wie das Bundesinnenministerium am Dienstag in Berlin mitteilte. Das waren rund 37 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mehr als die Hälfte der Asylanträge (57 Prozent) wurde den Angaben zufolge abgelehnt.
Die meisten Menschen kamen aus Afghanistan (3.167), Irak (2.441) und Serbien (1.586). Flüchtlingsschutz gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention erhielten 3.055 Personen (15 Prozent). In 1.226 Fällen (sechs Prozent) wurde ein Abschiebeverbot verhängt.
Allein im Mai wurden 3.421 Asylanträge gestellt, das sind 46 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
dapd
