Die Eskalation der Proteste gegen das Bauprojekt "Stuttgart 21" beschäftigt auch die Staatsanwaltschaft. Im Zusammenhang mit einem schwer verletzten Zivilpolizisten sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag gegen unbekannt eingeleitet worden, sagte Staatsanwältin Claudia Krauth am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd in Stuttgart.
Staatsanwaltschaft ermittelt nach neuen "Stuttgart 21"-Protesten
Stuttgart (dapd). Die Eskalation der Proteste gegen das Bauprojekt "Stuttgart 21" beschäftigt auch die Staatsanwaltschaft. Im Zusammenhang mit einem schwer verletzten Zivilpolizisten sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag gegen unbekannt eingeleitet worden, sagte Staatsanwältin Claudia Krauth am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd in Stuttgart. Der Beamte wurde am Montagabend von Demonstranten an Kopf und Hals verletzt. Zudem wurde versucht, ihm seine Dienstwaffe wegzunehmen.
Darüber hinaus werde bei zwei festgenommenen Personen die Beantragung von Haftbefehlen wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch erwogen, erläuterte Krauth weiter. Die beiden Personen waren aus einer größeren Menschenmenge heraus illegal in den Baustellenbereich eingedrungen und hatten dort einen Wasserturm bestiegen.
dapd
