Die Lebenshaltungskosten in Deutschland sind im August etwas geringer gestiegen als in den Monaten zuvor. Vorläufigen Schätzungen zufolge kletterten die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Im Juli hatte die Inflationsrate noch bei 2,4 Prozent gelegen.
Inflation leicht abgeschwächt
Damit gingen die Lebenshaltungskosten wie erwartet im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent zurück. Grund hierfür sind den Statistikern zufolge vor allem die Preissenkungen bei Mineralölprodukten. Im Juli waren die Verbraucherpreise im Vormonatsvergleich noch um 0,4 Prozent gestiegen.
Die endgültigen Ergebnisse für August will das Bundesamt am 9. September veröffentlichen. Nach ersten Zahlen aus vier Bundesländern fiel die Teuerung in Sachsen mit 2,4 Prozent am kräftigsten aus, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 2,3 Prozent. Die geringste Inflation verzeichnete Hessen mit 1,9 Prozent.
Neben den gesunkenen Mineralölpreisen nannten die Landesämter auch niedrigere Preise für saisonabhängige Lebensmittel als Grund für die gesunkene Inflation.
dapd