DHZ-Leserumfrage „Hohe Preise auch für Ihre Kunden?“, DHZ-Ausgabe 3, 4. Februar 2011
„Wir können nicht mithalten“
Ich bin stinksauer über unsere Wirtschaftspolitik! Wir bedienen Kunden im privaten Bereich. Das bedeutet, dass wir überwiegend Haushalte putzen. Mit der Preistreiberei der Großkonzerne können wir Klein- und Mittelstandsunternehmen nicht mehr mithalten. Unsere Endabnehmer zahlen nicht diese Summen, die wir eigentlich bräuchten, um überleben zu können. Den Mitarbeitern sollen wir aber einen von der Regierung vorgegebenen Stundensatz bezahlen. Wie soll das denn gehen, ohne dass wir die Preise erhöhen?
Wenn wir 8,40 Euro in der Stunde an unsere Mitarbeiter zahlen sollen, wie viel sollen wir dann pro Stunde von unseren Kunden verlangen, damit unser Geschäft einen Gewinn abwirft? Und genau diese Summe zahlt keiner, wenn er auf Grund der EU-Gesetze auch eine billige Arbeiterin aus dem EU-Ausland beschäftigen kann. Auf unserem Rücken werden aber gleichzeitig die Kosten der Großindustrie gemildert. Mit Gerechtigkeit für alle hat dies alles nichts mehr zu tun.
Sie reiten unser reiches Deutschland in den Abgrund. Darauf können Sie auf jeden Fall vertrauen.Brigitte Schmalzbauer,
„Gittas Putzfeuerwehr“ in
Straubing (Niederbayern)