Mindestlohn für Leiharbeit?

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    Oskar Anders, Geschäftsführer eines Metallbaubetriebs aus Fritzlar. Foto: privat „Ich gebe allgemein ein klares Ja zum Mindestlohn. Wir als tarifgebundener Betrieb verstehen nicht, warum manche Arbeitnehmer nicht die Chance erhalten, selbst für den Unterhalt ihrer Familie aufzukommen.“
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    Bernhard Schön, Maurermeister aus Tettnang. Foto: privat „Die Menschen sollen etwas verdienen, wenn sie arbeiten, und nicht ausgebeutet werden. Daher befürworte ich den Mindestlohn. Jemanden, der für weniger Geld arbeitet, gibt es immer. Doch davor sollten wir uns schützen.“
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    Martin Reiter, Trockenbaumeister aus Nandlstadt.Foto: Ulrich „Im Baugewerbe haben wir schon lange einen Mindestlohn. Meiner Meinung nach hätte schon lange dafür gesorgt werden müssen, dass die Leiharbeiter das gleiche Gehalt bekommen wie die Stammbelegschaft.“
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    Dieter Gremmer, Bauingenieur aus Wallhausen.Foto: Gerhardt „Ich bin für den Mindestlohn, denn wer arbeitet, soll auch ordentlich bezahlt werden. Wenn der Kündigungsschutz gelockert würde, würde die Leiharbeit an Bedeutung verlieren, weil Handwerksbetriebe schneller einstellen.“
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    Klaus Breyer, Gebäudereinigermeister aus Buchenberg.Foto: privat „Ich befürworte den Mindestlohn für Leiharbeiter, den es in meiner Branche schon gibt. Der Wettbewerb bleibt hart, ist aber fairer. So sollte auch die Bezahlung der Leiharbeiter fair sein.“

Mindestlohn für Leiharbeit?

Für Zeitarbeiter soll ein Mindestlohn kommen. Noch ist unklar, ob die Leiharbeiter die gleiche Bezahlung wie die Stammbelegschaft erhalten werden. Darüber sollen Gewerkschaften und Arbeitgeber zunächst diskutieren. Wir wollten wissen: Befürworten Sie einen Mindestlohn für Leiharbeit?