Der Energiekonzern EnBW will mit Kostensenkungen und Verkäufen auf die Verluste durch die Brennelementesteuer und den Atomausstieg reagieren. Das Unternehmen weist zum Halbjahr einen Fehlbetrag von knapp 590 Millionen Euro aus, wie EnBW am Freitag in Karlsruhe mitteilte.
Kostensenkung und Verkäufe
Karlsruhe (dapd). Der Energiekonzern EnBW will mit Kostensenkungen und Verkäufen auf die Verluste durch die Brennelementesteuer und den Atomausstieg reagieren. Das Unternehmen weist zum Halbjahr einen Fehlbetrag von knapp 590 Millionen Euro aus, wie EnBW am Freitag in Karlsruhe mitteilte. "Wir gehen weiterhin von einem Rückgang des operativen Ergebnisses um bis zu 25 Prozent gegenüber 2010 aus", sagte der Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Villis.
Bereits in der vergangenen Woche hatte das Unternehmen auf die hohen Verluste hingewiesen, die auch aus Wertberichtigungen resultierten. Im Vorjahr hatte der Stromerzeuger im gleichen Zeitraum noch einen Gewinn von 899 Millionen Euro erzielt.
dapd
